Montag, 20. Oktober 2014

Bekannte Gestalten, eigenwilligem Fisch, leckerem Fleisch und anderen merkwürdigen Wesen.... auf den Straßen Albertas.... unterwegs...

Huhuu ihr lustiges Lesevolk :-)

zugegeben unser letzter Beitrag ist schon eine Weile her, das tut uns natürlich ein wenig Leid.

Doch waren wir die vergangenen Wochenenden auf der Suche nach sehenswerten Orten und so reisten wir im Mietwagen durch die Provinz Alberta.

Da dieser Blog wohl der bilderreichste wird mit über 80 wohl ausgesuchten Fotos, werden wir versuchen das Erlebte zwischen durch zu schildern. Soviel sei aber schon mal verraten. Wir hatten unterwegs keine Langeweile 😃, trotz stundenlanger Autofahrten.
Da wir ja wissen, wie sehr sich jeder von euch für Zementverarbeitung und Fundamentbau interessiert, versuchen wir euch natürlich über André s Fortschritte in Banff auf dem laufendem zu halten ;-) immerhin sein erstes Apartmentgebäude.



 
Der Zementschlauch
 



Da kommt auch noch Zement rein
 
erste Fortschritte
 
Aktueller Stand
 
Wir hörten dass es im Osten entlang des Highway 1 einen Zauberwald geben solle in dem überaus merkwürdige Gestalten Übel, Angst und Schrecken verbreiteten. So entschieden wir, als wahrliche Abenteurer, diesen Gerüchten zu folgen und die Hölzerne Festung in den Bäumen zu bezwingen. J

 
Los ging's in unserem BUICK nettes Auto mit allerhand technischem SchnickSchnack

Was nicht passt, wird passend gemacht :-)

spät erreichten wir Revelstoke und übernachteten auf dem örtlichen Zeltplatz, auf dem wir die Zeche prellten ;-), aber die machen eh zu viel Kohle hier.

Kräfte sammeln für einen langen Tag
 
…unterwegs kamen wir an einer Geisterstadt vorbei, genannt „ 3 Valley Gap“. Diese war früher einmal eine blühende Gemeinde die von der Eisenbahn lebte die hier direkt vorüber fuhr und noch fährt. Heute ist diese Ansammlung von Hütten und Gerät ein Museum. Welches wir aus Zeitmangel aber nicht betraten und außerdem wollten wir keinen Eintritt löhnen. So suchten wir uns einen Weg unter den alten Bahnwagons auf die andere Seite…

 



TUHT TUHT!!!







Alle Mann EINSTEIGEN BITTE!!!

MMH... wenig befahrene Route...

Ziel erreicht :-)... Der Zauberwald


Spieglein Spieglein an der Wand..... Dies ist der schönste im ganzen Land...
Da ist die Sache wohl glasklar :-)

 

Was gäähht...

ANDRÉ.... Bist du es?????

Ohne Worte

Mein rechter rechter Platz ist leer... der André ist wohl doch zu schwer... *Seufz*


AHHHHHHHHHHHHHHHH... Wer erschreckt hier Wen?

Wo ist der Prinz?

Bambi


Meine Crew!!!

Der Grund unseres Ausfluges

Wo ist die Vroni?

Der Traum eines jeden....



Diese Kanadier und ihre Bildchen

Der "Nature Walk" also Naturpfad mit allerhand Infos

Was ist wohl das hier?

Richtig... Wildlachs... Schon überraschend das so viele verschiedene Arten davon gibt. Gesehen haben wir den "Sockeye" dieser bekommt die rote Farbe nachdem er eine Weile im Süßwasser flussaufwärts schwimmt.

Kurz umrissen quälen sich die Fische die Flüsse herauf um zu laichen, danach sterben sie. Bevor sie das aber tun leben sie einige Jahre im Ozean.

Es waren Hunderte nur in diesem kurzen Flussabschnitt.



Danach sind wir weiter Richtung "Salmon Arm" gefahren, an den Ort der eigentlich für die Lachswanderung bekannt ist. Aber zwischendrin machten wir noch nen Eiscreme Stop und kauften frisches Gemüse an nem kultigem Markt.






Nach einer kurzen Rast ging es wieder zurück...

....nachdem wir im Besucherzentrum mal nach den Lachsen gefragt hatten, entschieden wir nicht weiter zu fahren. Da es wohl nicht anders wäre, als das was wir schon gesehen hatten

Eine Woche später am "Thanksgiving" Wochenende, irgendwo östlich von Edmonton. Diesmal hatten wir einen kultigen FIAT 500 Cabrio dem BUICK vorgezogen. :-). Auch auf diesem von Parks Canada geführten Zeltplatz haben wir erfolgreich 2 Nächte umsonst verbracht. Waren wir eine Woche zuvor noch etwas von Gewissensbisse belastet, war es hier unsere Pflicht als freie Camper die unverschämten Wucherpreis zu umgehen. Denn die Sanitäranlagen dort waren keinen Pfennig wert.

Der Grund unseres Besuches...mmh... das wird man noch sehen...




Frühstück... wie im Hotel...

Geil... Cabrio... da darf es auch schon mal etwas ziehen um den Kopf herum :-)


Dies sind keine Kühe...

....sondern lecker Büffel bzw. Bisons.



Da waren wir, auch wenn der Name ein wenig täuscht gibt es dort im Nationalpark Büffelgarantie.

Kurz vor der Ausrottung gewesen, sind die Bestände wieder auf beachtliche Mengen gewachsen. Doch von den einst etwa 70 Millionen Tieren in Nordamerika sind sie noch weit weit entfernt.



gewaltige Tiere



Aber auch jede Menge Ranches gab s zu sehen


Ob da wohl noch einer drin hockt????

Lunchtime




Wieder am "Sandy Beach Campground"


Zugegeben mehr als schwer zu erkennen. Doch dort im Wasser bewegt sich das Wappentier Kanadas... Es ist der gemeine BIBER. Leider konnten wir diesen nachtaktiven Gesellen nicht aus der Nähe bestaunen. Doch dank unseres am Wasser gelegenen Platzes sehr gut hören. Diese fleißigen Kerlchen haben kräftig an den Bäumen gewackelt und sie sogar gefällt. So konnten wir mit unseren Taschenlampen verfolgen wie mittelgroße Bäume ins Wasser gezogen wurden. 



Nach einer frostigen Nacht mit gefrorenem Zeltstangen...

...ging es vom Sandy Beach zurück nach Banff....

... um pünktlich zum "Thanks Giving Dinner" zu erscheinen.

Julio der lustig schauende Kerl im Hintergrund ist einer von Vronis Kollegen und der hat uns eingeladen.

Aber diese Tradition ist wohl eher etwas US-Amerikanisches, denn kaum einer der Anwesenden (Immerhin aus Irland, England, Australien und Kanada) kannten den Hintergrund dieses Feiertages genauer bzw pflegen ihn in der jeweiligen Heimat.

Den gefüllten Truthahn mit Süsskartoffel und Püree gab es dennoch und der war auch ziemlich lecker...


Bis zum nächsten mal. Hoffentlich habt ihr auch soviel Freude beim lesen, wie wir beim erleben...
In dem Sinne viele Liebe Grüße in die Heimat und "Down Under".

"Thanks Giving" hat übrigens was mit den Pilgern, harten Winter, Indianern und der Ernten in den ersten Jahren der Besiedelung Nordamerikas zu tun.

Liebe Grüße
Vroni und André






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