Freitag, 20. Februar 2015

Welcome USA


Von Vancouver ging’s mit dem Bus nach Seattle. Ein wenig aufgeregt waren wir ja schon, immerhin hat das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ja den Ruf stark auf seine Grenzen zu achten. Unsere Reiseplanung sah vor die USA in zwei Anläufen zu bereisen, also haben wir uns noch einen „ESTA Visa Waiver“ besorgt, 2 Jahre gültig und erlaubt wiederholte Aus- und wieder Einreise für bis zu 90 Tagen. Dies ist kein Visum, mehr eine Berechtigung, die endgültige Entscheidung trifft immer der Grenzbeamte und von dem wurden wir nicht enttäuscht!!!!

An der Grenze als letzte raus aus dem Bus und in die Schlange eingereiht. Wenn wir nicht nochmal gepinkelt hätten, wären wir sicherlich bei jemand anderem am Schalter gelandet. Während wir also warten sieht alles recht routiniert und gewöhnlich aus. Bis ein junger Alleinreisender plötzlich Handschellen angelegt bekommt und von 4 Beamten in ein Hinterzimmer gebracht wird. Daraufhin konnte man förmlich spüren wie sich die Atmosphäre in der Halle von ruhiger Gelassenheit zu nervöser Anspannung änderte. Daraufhin wurden 3 weitere Schalter besetzt und wir konnten feststellen dass die Beamten nun skeptischer und redseliger wurden. Zu dumm dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch die Kontrolle waren. Als vorletzte kamen wir an die Reihe und unser Beamter war die Krönung. Es war ein Monolog seinerseits, eine Frage stellen absolut unmöglich. Was war ihm wichtig, natürlich das wir ihn glücklich stellen, das hat er auch so formuliert. Nachdem wir Fragen beantwortet haben… Wie viel Geld wir besitzen und wie verdient, wo wir her gekommen sind und was wir in Kanada gemacht haben? Was unsere Pläne für die Staaten sind und das wir nicht arbeiten dürfen. Ob wir verlobt sind?....

An sich ja nicht weiter ungewöhnlich, allerdings über 15 Minuten gepaart mit privaten Aussagen und Informationen wie, er ist in Deutschland aufgewachsen kennt alles und sprach auch ein wenig deutsch. Er hat ein Haus voller Pistolen und seine Kinder auch. Das er uns seinen Vornamen nicht verraten dürfe aus Sicherheitsgründen, doch es generell auch keine gute Idee wäre Ärger in seinem Haus zu machen, für niemanden. Als André erklärte Koch zu sein, war er natürlich auch ein Meister darin und beherrsche jegliches Gericht auch deutsche Gerichte und in Las Vegas sollen wir Gebäck in einem der Hotels essen, die macht nämlich sein Cousin. Außerdem sind unsere Länder gute Freunde…. Das entscheidende war aber auf die Frage, wo und wann wir die Staaten wieder verlassen, antworteten wir April von Las Vegas nach Mexiko City. Das war der Knackpunkt wir wollten nämlich ursprünglich wissen ob wir nach 2 Monaten wieder einreisen können. Die Antwort NEIN und der Zusatz wir müssen erst nach Deutschland zurück, bevor wir es versuchen können. Unsere Fragen konnten wir nicht einmal zu Ende formulieren, ohne unterbrochen zu werden, denn er wollte ja glücklich gemacht werden…. Geschockt und als letzte betraten wir wieder den Bus und fuhren weiter. Der junge Typ dem Handschellen angelegt wurden, saß übrigens schon vor uns im Bus. In dem stellten wir dann auch fest dass unsere 90 Tage gültige Besucherkarte im Reisepass des anderen fest getackert war.

Das soll es erstmal zur Grenzüberschreitung gewesen sein. Wir waren völlig fertig und nervlich bis an die Belastungsgrenze geprüft.

In Seattle am Busbahnhof angekommen, half uns ein netter älterer Mann dabei den Weg ins Hostel zu finden und gab uns 2 Tickets für den Bus. 2 Nächte blieben wir Downtown im Green Toirture Hostel, sehr hübsch mit Frühsck und dreimal die Woche Gratis Dinner.

Leider hatten wir nur einen ganzen Tag um Seattle zu erkunden. Einiges konnten wir uns aber dennoch anschauen.

Früh am Morgen aufgestanden und in der deutschen Botschaft angerufen um uns schlau zu machen was wir tun können um unsere ursprünglichen Reisepläne umzusetzen bzw. wollten wir wissen ob die Aussage des Beamte bezüglich der Rückkehr nach Deutschland auch stimmt. Denn wie erwähnt war unsere Einreisen durchaus skurril. Jedenfalls nahm in der Botschaft niemand den Hörer ab. Also im Konsulat angerufen, da hat man uns erklärt bei den US Behörden nach zu fragen, man könne uns nicht weiterhelfen. Also kurzer Hand noch das Auswärtige Amt in Deutschland kontaktiert. Wenn es jemand wissen müsste dann jawohl die, immerhin findet man auf deren Webseite allerhand Informationen, nur nicht auf unsere Frage. Die konnte uns am Telefon auch nicht beantwortet werden.

Ein wenig frustriert ging es auf Stadterkundung, mit dem Entschluss im Gepäck am nächsten Tag am Flughafen nochmal nachzufragen, außerdem wollten wir unsere Besucherkarten nicht selber wechseln, man kann Ja nie wissen. Später mehr dazu jetzt ein wenig zu Seattle.

Seattle ist hübsch und sehenswert, wir hatten einen schönen Tag mit Sonnenuntergang am Meer.
Eine Besonderheit ist das Marihuana im Bundesstaat Washington seit kurzem legal ist und man überall diverse Gerichte mit besonderer Würze bestellen kann uns selbstverständlich jegliches Rauchzubehör. Wir verzichteten aber darauf und freuten uns auf Hawaii.

Das erste Starbucks des Planeten, tausende sollten folgen

So ist es innen aus, leider gibt es auch nur die üblichen Kaffeespezialitäten

Tolle Idee

Im Pike Market gab es so einige skurrile Dinge zu sehen

André im Comic Book Store


Der Barbar Shop

Der größte öffentliche Markt des Landes Pike Publik Markt

An der Promenade

Downtown


Der weltberühmte Fischmarkt an dem schon so einige Fische das Fliegen gelernt haben.

Siehe hier, es gibt auch eine tv doku dazu

Der mysteriöse Cola automat

Man weis nicht was man bekommt

Und das bekamen wir, nicht schlecht doch hatten wir auf eine Cola mit dem aussehen der 50er gehofft
 
Für die Weltausstellung in der Vergangenheit wurde die Innenstadt komplett umgestaltet

Leider kosteten die Museen und Attraktionen immense Eintritte bis zu 30 Dollar



Das Wahrzeichen der Stadt die sogenannte Space Needle

Die Frau von Bruce Lee ließ ihn in Seattle begraben


Hier liegt der Meister des Kampsports
 Das war es erstmal
Wir berichten das nächste mal von unseren Erlebnis auf der Trauminsel Maui
Aloha und bis bald
Eure Vroni und euer André




 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kanada ein Abschied


Hello again…….dum dum dum dum…………. Hello again...

Da waren wir nun wieder in Vancouver. Wo alles begann, bei unserer Ankunft hat uns am meisten irritiert keinen Schnee sondern grün zu seen, 4 Monate hatten wir immer weiß um uns herum.

Fast ein Jahr Kanada neigte sich dem Ende zu, da wir die meisten Sehenswürdigkeiten schon kannten, stand uns mehr der Sinn nach Entspannung und die Freude bekannte Gesichter wieder zu sehen. Wir haben Jason unseren Mitbewohner aus Banff und seine Freundin auf einen Kaffee getroffen. Ein paar Nächte bei Mark und Maria verbracht. Die nun vorübergehend in Vancouver leben und sich um Partner Visa für Canada und Australien bemühen. Am meisten freuten wir uns aber darauf ein paar Nächte bei Taz zu verbringen. Falls ihr euch erinnert er war unser erster Couchsurfing Host (Gastgeber). Außerdem mussten wir selbstverständlich einmal in Whistler Snowboard fahren, immerhin olympisch noch vor wenigen Jahren. Aber zuerst einmal…

Mit Mark und Maria beim Koreaner

Vancouver Hafen

Das neue Wahrzeichen der Stadt, gestaltet von Berliner Künstlern (riesen Pope, aber eigentlich eon Regentropfen)

Silvester Stallons Apartment



Dinnertime

Whistler

Der Olympiapark

Warten am Lift, leider war Whistler sehr teuer und der Schnee sehr nass


Kein Schnee im Wald

Ein neuer Look

Steak zum Abschied von Kanada, gutes Alberta Beef

Unterwegs mit Taz und anderen Couch Surfern


Risen Jenga

Vroni auf dem Bullen


Eine der ältesten Dampf betriebenen Uhren der Welt

Bonny und Clyde

Und schon wieder am mampfen

Auf den Straßen der großen Stadt

Monster SUSHI

Die größte Rolle der Welt

….Kanada ein kurzer Steckbrief:

-unendliche Weiten mit unzähligen Seen, Wasserfällen, Bergen, Steppen und Tannen Tannen und noch mehr Tannen und das alles nur im Westen dieses Landes.

-in der Natur angetroffene Vierbeiner, Erd- und Baumeichhörnchen, Chipmunks, Kolibris, riesige Raben, Stinktier, Coyote, Rehleins, Hirsche, Rentier, Elch, Wald- und Steppenbüffel, Eulen, Weißkopfseeadler, Kanadagänse, Wildlachse, Biber, Marder, Rotfuchs, Polarfuchs, Grizzly- und Schwarzbär, Lynx, Kaninchen, Vögel deren Namen uns unbekannt sind und sicherlich fehlen noch einige in der Aufzählung.

-Kanadier sind einfach keine Europäer. Die Bevölkerung besteht aus wild zusammen gewürfelten Menschen verschiedener Nationen aus allen Ecken der Welt, die FRIEDLICH zusammen leben und einander respektieren. Kanadier sind manchmal zu freundlich und stets hilfsbereit. Vom Großstadt Menschen, über Cowboys bis hin zu Rednecks (Hinterwäldler) trifft man jeden Menschenschlag und jeder ist hilfsbereit. Nur die Ureinwohner (Indianer) sind sehr im verborgenen geblieben und abgesehen von Souvenirläden, Museen und Shows die man irgendwie doch schon kennt, haben wir wenig Kontakt bekommen. Die meisten leben abseits auf ihrem Land und sind daher schwer anzutreffen.

Einen Kleinen Makel haben sie aber doch, die Kanadier, sie sind nicht sonderlich vorausschauend und was außerhalb der Landesgrenzen passiert interessiert die Wenigsten.

-Wir sind bei weitem nicht so weit gereist wie anfangs beabsichtigt, dennoch sehr zufrieden mit dem Erlebten. Wir sind durch Großstädte geschlendert, durch tiefe und wilde Wälder gewandert, haben 3000er Berge bestiegen, tausende von Kilometern auf Highways zurückgelegt, Lachse flussaufwärts wandern sehen, Nordlichter in voller Pracht bestaunen können, in einigen der besten Skigebiete der Welt Snowboard gefahren, unbekannte Kälte überlebt 😉, gezeltet auf verschiedensten Campingplätzen, sind Hundeschlitten gefahren, haben die Arbeitswelt in einem fremden Land gemeistert, Freunde gefunden und auf schmalem Budget gelebt. Sprachprobleme bewältigt und Hürden überwunden.

Fazit wir würden jederzeit wiederkommen um mehr zu entdecken und zu erleben. Ein Jahr Kanada hat uns durchaus verändert und beeinflusst.

Bye Bye

Kanada ein wenig werden wir dich vermissen!!!
 

Samstag, 7. Februar 2015

Whitehorse und der wilde Yukon


Also ab nach Whitehorse, das bedeutete einen Tag und 18 Stunden Bus fahren. Mit hausgemachten Hotdog und Nudelsalat ging’s los durch die Weiten Kanadas! Die Landschaft im Norden besteht aus endlos vielen Bäumen, Bergen, Seen und Prärien. Leider verwandeln sich die meisten Städte in Industrieanlagen und Kontainer Siedlungen, die nur dem Zweck dienen Öl und Gas aus dem Erdreich zu fördern.

Morgens um vier erreichten wir Whitehorse und verbrachten 4 Stunden im „Tim Horton“ (Kaffee Laden) bis wir ins Hostel einziehen konnten. Dort angekommen waren die Prioritäten: duschen, Nickerchen, Prospekte und Aktivitäten durch stöbern.
 
kurze Schläfchen kein Problem, aber bequem ist anders

Fort Nelson...absolut im Nirgendwo

Hinterwäldler Bistro hier konnte man echten Pelz kaufen

...und so sah es von außen aus.


Das Beez Kneez Hostel in Whitehorse war für 2 Nächte unser zu Hause


Whitehorse ist die größte Stadt im Yukon und auch die Hauptstadt. Die Kunst und Kulturszene ist sehr ausgeprägt und interessant. Die Häuser und Geschäfte in Downtown erwecken den Eindruck einer Westernstadt, doch leider ist das im wahrsten Sinne nur Fassade. Überraschenderweise gibt es in Whitehorse viele Obdachlose und jede Menge Probleme mit Drogen und Alkohol. Etwas das wir nicht wirklich erwarteten in einer so kalten Gegend. Ursprünglich wollten wir Dawson City (Zentrum des letzten Goldrausches von 1899) besuchen 500 km nördlich. Doch fanden wir keine günstige Unterkunft und auch keine Transfermöglichkeit und um per Anhalter zu fahren auch viel viel zu kalt.

Ach ja die Kälte: was unsere Kleidung und Schuhe in den Rocky Mountains noch weg gesteckt hatten, überschritt hier im Yukon bei weitem die Grenze des Ertragbarem. Es war so kalt das man kleine Eiskristalle in der Luft sehen konnte und tiefe Atemzüge brannten in der Lunge. Heißes Wasser in die Luft geworfen, verwandelt sich in Schnee und Eis bevor es den Boden berührt. Wir trugen fast alle unsere Kleider bevor wir das Haus verließen, was okay war. Doch Füße und Gesicht waren schwer warm zu halten und deswegen blieben unsere Ausflüge in die Natur zeitlich beschränkt.
Warum fuhren wir denn dann eigentlich in diese eisige Gegend. Zum einen um Nordlichter zu sehen und die beste Zeit dafür ist der Winter aufgrund seiner dunklen Nächte und tiefen Temperaturen. Ein anderer sehr guter Grund war Hundeschlitten fahren in einer der wildesten Landschaften der Erde und wir wollten uns ein Bild des berühmten Yukon machen. Traumziel vieler Auswanderer gerade aus Deutschland.

Europäische Wurzeln findet man fast überall und auch gute Wurst, welche allerdings sehr teuer ist. Sogar im Vergleich zum Rest des Landes. Lebensmittel generell werden über tausende Kilometer per LKW oder Flieger aus dem Süden gebracht.

Nettes Besucherzentrum, es hat sogar einen Kinosaal.

HOWDY... leider alles nur Imitation. Die echten Gebäude aus der Zeit des Goldrausches findet man in Dawson City. Dort wurden die Häuser restauriert und dienen wirklich als Wohn- und Geschäftshäuser.

S.S. Klondike einer der letzten Raddampfer des Yukon River.


Schon in unserer ersten Nacht hatten wir Glück und sahen die Lichter am Himmel tanzen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Viele Besucher kommen vergebens oder buchen teure Touren ohne Erfolg. Denn dieses von Sonnenwinden, die auf das Magnetfeld der Erde treffen, verursachte Phänomen wandert am Himmel und ist nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu sehen und keine Vorhersage ist genau genug um sie einfach zu besichtigen. Außerdem kommen sie meist mitten in der Nacht zwischen 23 und 3 Uhr am Morgen. Bei Temperaturen jenseits der -20 Grad ist Geduld eine Herausforderung. Außerdem braucht man noch einen klaren Himmel und so wenig wie möglich Lichtquellen um sich herum.

Fantastisch :-)

Ungläubig schön

Unser Hostel war wirklich hübsch...


...und gemütlich...


... mit coolem Telefon. André super busy (beschäftigt) am Preise vergleichen der Hundeschlittentour Anbieter und anderes.


Das Glück war uns weiterhin treu und wir fanden einen Couchsurfer bei dem wir eine Woche bleiben konnten, sein Name ist Nolan und er lebt in einer WG mit drei anderen Jungs. Mit ihm gingen wir Snowboard fahren, zum „Broomball“ (sowas wie Eishockey nur mit Besen, Ball und Schuhen). Außerdem zeigte er uns die Gegend und kleinere Wanderungen. Wir hatten eine gute Zeit mit ihnen und uns mangelte es nicht an Gesellschaft und Party. Nolan ist ein begabter Musiker der Saxofon, Gitarre und Piano beherrscht. Er wird bald durch Europa reisen und wir hoffen ihn dort wieder zu begegnen.

Ein Spaziergang im Norden.

Mit Nolan (mit Sonnenbrille) unterwegs in der Brauerei

Im Delikatessen Geschäft (der verwilderte Typ in der Mitte ist Daisy ein anderer Couchsurfer)

Evolution von Haaren auf Reisen.. links: noch in Reiseplanung....mitte: bereits am reisen... rechts: lebt auf der Straße und ist gestrandet

Broomball,verrücktt diese Kanadier

Das ist Rooth Nolans Freundin und ihre Schuhe gemacht zum laufen auf Eis mit vielen Gumminoben.

Snowboard fahren am Mt. Sima super kalt.

Verloren im Wald nachdem wir Nolan abseits der regulären Pisten gefolgt sind. Wir dachten er kannte den Weg. 

50 km außerhalb von Whitehorse übernachteten wir in der Cabin von Jeremy (einen Freund von Nolan)...

...ein ziemlicher Chaos dort, leider sahen wir nicht wirklich Nordlichter...

...Danach ging es ins Wildlife Preserve einer Art Wildgehege...

...unter anderem gab es Caribous zu sehen...

...Polarfüchse...

...Schneeeulen. es war ganz nett. Doch wer Zeit hat sollte die Wildnis auf eigene Faust erkunden. Wir sahen schon so einige Tiere bevor.

Auf Erkundungstour...

...am Fish Lake



Ein weiteres Mal zeigten sich die Nordlichter am Himmel und diesmal sogar direkt über der Stadt und Nolans Garten, bunter, größer und noch schneller vorbei. Zufrieden konnten wir uns nun dem „Dog Sleding“ (Hundeschlitten fahren) zuwenden.







Die Jungs am Musizieren


Ursprünglich wollten wir eine Mehrtagestour mit dem Hundeschlitten machen, da dies aber kein günstiges Vergnügen ist, entschieden wir uns erst einmal für einen halben Tag zum Ausprobieren am „Fish Lake“. Uns wurde der „Kennel“ und „Dog Yard“ (also die Anlage und Zwinger) gezeigt. Unser „Masher“ (Hundeschlittenführer) erzählte uns einiges über das Leben und den Alltag der Tiere, wie sie gehalten werden…. Auch über den „Yukon Quest“ (eins der längsten und härtesten Hundeschlittenrennen) welches leider erst einige Tage nach unserer Abreise startet, erfuhren wir einiges.

Dann ging es los, uns wurden die Hunde vorgestellt, wir legten unseren Hunden die Halfter an und stiegen auf unsere Schlitten. Jeder hatte seinen eigenen den wir selber fuhren, welcher von 4 Hunden gezogen wurde. Auch wenn die Kerlchen kleiner waren als man vermuten würde, wollen sie nur eins und zwar rennen, rennen, rennen. Sie zogen so stark, dass es oftmals schwierig war, sie am Überholen zu hindern. Man brauchte oft sein gesamtes Körpergewicht auf der Bremse, damit die Hunde bei einem Stopp nicht einfach weiter ziehen. Es war ein riesen Spaß und gerne hätten wir herausgefunden wie schnell man hätte fahren können. Leider mussten wir unserem Führer und den 2 voraus fahrenden Damen unserer Gruppe folgen. Naja wir wüssten eh nicht wie man lenkt. Ein halber Tag reicht auf jeden Fall aus um Spaß zu haben.

Der letzte Schrei nahe Polarkreis

Super schwer, doch angenehm warm.

Das ist der Hundegarten mit nahezu 200 Hunden

Wir hatten Glück mit dem Wetter, strahlender Sonnenschein

Die Hunde warteten geduldig bis wir sie und die Schnitten vorbereitet hatten.



Team André

Team Veronika

Kaffee und heiße Schokolade nach dem Abenteuer.

Alles in allem hatten wir eine sehr schöne Zeit im Yukon, gerne kehren wir eines Tages im Sommer zurück, um mehr dieses Landes zu entdecken.

Liebe Grüße eure Vroni und André

Wir sind nun bereits zurück in Vancouver.