Von Mesa Verde
aus zogen wir eine Schleife zurück nach Westen in Richtung unseres Etappenziel
Las Vegas. Doch stoppten wir noch in 2 National Parks. Denn nichts wurde uns so
wärmstens empfohlen wie die Parks im Süden Utahs mit ihrem roten Sandstein.
So machten wir 3
Nächte halt im „Capitol Reef National Park“, in diesem wanderten wir nur
kürzere Touren und entspannten die restliche Zeit. Es gab keinen speziellen
Grund für den Besuch hier. Es gibt weit berühmtere Parks wie „Arches“ oder
„Bryce Canyon“ allerdings auch weit besser besucht. „Capitol Reef“ lag einfach
auf dem Weg. Doch bekommt man hier viele Informationen über die ersten Siedler
in diesen abschüssigen Gegenden. Zumeist waren es Mormonen, die
gesellschaftlichen und religiösen Zwängen entflohen, um ihren Lebensweise in
Frieden leben zu können. So entstanden wichtige Versorgungsposten auf dem Weg
durchs Land.
Der „Zion
National Park“ war unser letzter Halt für ebenfalls 3 Nächte. Er ist
wunderschön, sehr gut ausgebaut, überaus beliebt und besucht. Nur durch Glück
bekamen wir in der ersten Nacht noch einen Zeltplatz, weil jemand vorzeitig abreiste.
Für die nächsten 2 Nächte gingen wir schon morgens um 8 Uhr auf Stellplatzjagd
und hatten Erfolg.
Nun zum Park, wir
machten diverse Wanderungen unter anderem „Angels Landing“ einem Klettersteig
ähnliche Wanderung entlang schwindelerregend hoher Klippen und genossen ein
zauberhaftes Ambiente. Wir lernten Janett und Fabio kennen, die Urlaub hier
machten und eine ähnliche Route fuhren. Wir konnten den Pool ihres Hotels
nutzen, hatten lustige Unterhaltungen und treffen sie wahrscheinlich in Las
Vegas wieder.
Nun auf nach
„Vegassssss“ mal sehen was „Sin City“ (Stadt der Sünde) so bietet.
P.s.
Ein kleiner
Anhang, wir haben nun anstrengende 3 Wochen im Auto hinter uns. Wir sind 3400
Miles (5470 km) gefahren und wussten meist nicht wo wir die Nacht verbringen
werden oder uns waschen können. War es das wert? Auf jeden Fall, sicherlich
hätte die eine oder andere Attraktion etwas mehr Aufmerksam verdient. Doch
haben wir auch so eine Überdosis an Eindrücken bekommen und ungekannte Natur
erkundet.
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