Bevor wir die Hauptstadt des Yucatans Merida
besuchten, erkundeten wir mit Hilfe eines Führers Chichén Itzá (von uns
liebevoll „Schwitzel Nitzel“ genannt, aufgrund unglaublicher Temperaturen jenseits
der 35 Grad während unseres Besuches).
Der Eintritt liegt bei 220 Pesos pro Person,
nun zumindest für Ausländer, Mexikaner bezahlen die Hälfte. Wir finden das aber
gar nicht mal schlimm, da man zumindest als Gringo oder Europäer eine höhere
Kaufkraft mitbringt und außerdem wird damit so offen umgegangen, das es uns
schon zum schmunzeln brachte.
So ist Schwitzel Nitzel wohl die teuerste
Ausgrabungsstätte Mexikos. Dennoch auch die meist besuchte und berühmteste. Die
Pyramide ist eines der neuen „Sieben Weltwunder“ und die Anlage ist fast
vollständig mit Original Funden rekonstruiert. Leider gingen diverse
Baumaterialien im Laufe der Zeit an den benachbarten Bauernhof verloren,
welcher mittlerweile aufgrund seines Alters auch unter Denkmalschutz steht. Die
Menschen vor ein paar hundert Jahren während der zunehmenden Verbreitung des
Christentums, hielten diesen Ort für verflucht, aufgrund der zahlreichen
heidnischen und teuflischen Darstellungen wie zum Beispiel der Schlange.
Die Pyramide Schwitzel Nitzels ist einzigartig
nicht nur aufgrund seiner Funktion als riesiger Kalender. In der Wissen über
Planeten, Jahreszeiten, Sonnen- und Mondzyklen abzulesen sind. Wichtige
Ereignisse für den Alltag der Maya konnten so zeitlich bestimmt werden z.B.
Saat- und Erntezeit
Auch heute pilgern noch zehntausende Menschen
im März und September hierher um das Erscheinen der gefiederten Schlange zu
feiern, welche von der Sonne entlang der Kanten der Pyramide angestrahlt wird.
Die gefiederte Schlange stellte für die Maya ein Bindeglied zwischen den
Göttern und der Erde dar. Sie taucht immer wieder in Skulpturen und
Wandmalereien auf genauso wie ihr Regengott Chac (der Typ mit der riesigen
geschwungenen Nase).
Fraglos eine architektonische Meisterleistung
mit hervorragender Akustik, auch einzigartig weil hier eine Pyramide über einer
älteren Erbaut wurde. Sehr wahrscheinlich weil sich ihr Kult durch Einflüsse
und Erkenntnisse aus der Region Zentral Mexikos veränderte. Außerhalb der Mauer
um die religiöse Stätte lebten schätzungsweise 60 000 Menschen in ihrer Hochphase,
bevor die Stätte um 1200 verlassen wurde. Danach begann die Mayakultur unter
zugehen und vermischte sich mit anderen Hochkulturen, welche nun die Vormachtstellung
in Zentralamerika übernahmen.
Die Maya gründeten tausende Siedlungen im
Yucatan und bauten Straßen mit hunderten Kilometern Länge perfekt nach den
Himmelsrichtungen ausgerichtet und schnurgerade. Besonders bemerkenswert sind
die baulichen Errungenschaften, da bis zum Untergang der Maya, das Rad nicht
erfunden oder zumindest nicht verwendet wurde.
Die zweite Besonderheit in Schwitzel Nitzel
ist der gut erhaltene und riesige „Ballspielplatz“. Beim Ballspiel stehen sich
2 Mannschaften mit je 3 Spielern gegenüber. Das Ziel ist es eine Art Gummiball
durch eine runde Öffnung an der Wand des Spielfeldes zu werfen. Man darf dabei nur
Knie, Schulter Hüfte und Ellenbogen benutzen. Allgemein hin wird vermutet das
Sieger oder Verlierer nach Ende des Spiels geopfert wurden. Nun dafür gibt es aber
keine Beweise, wie uns unser Führer versicherte, denn niemand hat jemals ein
Spiel gesehen. Da der Ballspielplatz keinen Platz für viele Zuschauer bietet,
könnte das Spiel durchaus eine Art Zeremonie gewesen sein, an der auch nur sehr
wichtige Persönlichkeiten teilnehmen durften. Nun man wird es wohl erst erfahren
wenn die restlichen 40 Prozent der Schriftzeichen entschlüsselt sind. Die
Anlage ist mehr als beeindruckend, besonders weil sie früher unglaublich farbenfroh
war, was man an manchen Ecken sogar noch erkennen kann.
Vom Maya-Gold fanden wir im Übrigen keine
Spur, dieses kam wohl nur über Handel in die Region.
Nachdem wir mehrere Stunden ausführlich alles
erkundet hatten, nahmen wir den Bus nach Merida und kühlten uns im Pool des
Hostels ordentlich ab.
Da Vronis Arm immer noch nicht so recht heilen
wollte, gingen wir ins Krankenhaus zum Röntgen. Im Übrigen sehr modern und wir
fanden sogar einen Arzt der englisch sprach. Nun zum Resultat, ein Stück
Knochen ist während Vronis Stunt abgebrochen und steht ein wenig ab. Alles halb
so wild doch wird es mehrere Wochen dauern bis es verheilt ist. Solange heißt
es eine Schiene tragen und ruhig halten.
So kam es auch das wir nicht mehr viel in
Merida unternahmen, bevor es mit dem Bus weiter nach Mexiko Stadt ging.
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| Und los ging die Erkundung durch die Maya Ruinen. |
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| Früher wurde die Ruine von einer Mauern umzäumt, heute wird sie von Souvenierständen bewacht :D |
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| Von diesem Winkel kann man gut die Schlange erkennen! Naja wenn man weiß wo man hinschauen muss ;) |
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| El Castillo (die Pyramide von Kukulcán) |
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| Trotz schwüler Hitze hatten wir unseren Spaß! |
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| Das ist eine große Plattform namens Schädelmauer oder Tzompantli, an der möglicherweise die Schädel der Opfer ausgestellt wurden. Die Außenwand ist mit Totenschädel aus Stein dekoriert. |
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Der größte bekannte "Ballspielplatz" auch Gran Juego de Pelota genannt.
Man ist sich immer noch unsicher über die genauen Spielregeln.
Sicher ist das es kein Samstag Nachmittags Vergnügen für Jedermann war! |
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| Der Ball musste mit Hilfe der Hüfte durch das Loch befördert werden. |
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| Die alten Maya malten ihre Sachen mit Hilfe von Pflanzen und Insekten an. |
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| "Homer Simpson" Schädel :D |
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Das war ein riesiges "Xylophon"
Dieses wurde auf der Plattform der Venus (Plataforma de Venus) aufgebaut.
Sie lag direkt gegenüber der großen Pyramide, wo die Akustik am besten war. |
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Dies ist ein Jaguarkop mit einer Schlangenzunge, Adlerklauen und Federn.
Aus seinem Mund entspringt ein Mensch. |
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Tempo de los Guerreros (Tempel der Krieger)
Ganz oben in der Mitte sieht man eine Figur die "Chac-mool" genannt wird.
Die Bedeutung der Statue ist unklar, sicher ist jedenfalls, dass die Sonne zur Sonnenwende genau in der Mitte aufgeht. |
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Sonnenuhr!
Dahinter liegt die Pyramide "El Osario" (925 n. Chr.) auch bekannt als "Grab des hohen Priesters" |
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"El Caracol" bekannt auch als "Observatorium"
Das Dach hatte Sehschlitze für astrologische Beobachtungen aus verschiedenen Winkel. |
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"Las Monjas" (die Nonnen)
Man glaubt das sich hier eine Art Schule befand. |
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| An diesem Gebäude sieht man ganz deutlich die große Hakennase des Regengottes "Chac". |
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| Carla, Mo und unser Führer. |
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Zum Schluss noch die Opfergaben Cenote "Sagrado"
Es wurden sogar manchmal kleine Jungen hineingeworfen, und wenn sie überlebten, dann wurden ihnen prophetische Gaben zugesprochen, denn sie haben mit den Göttern gesprochen. |
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| Der Pool im Hostel! |
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Catedral de San Ildefonso
Aus dem 16. Jhs.
Ihre Kostbarkeiten fielen vollständig der Mexikanischen Revolution zum Opfer. |
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Im Krankenhaus und schon nach der Diagnose.
Man beachte die Schienen am Arm. Der Arzt hat Gott sei Dank auf einen Gips verzichtet. |
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Auf dem großen Markt konnte man sogar sein nächstes Haustier kaufen.
Glücklich sieht aber anders aus und es waren unglaubliche Temperaturen. |
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| Laut, bunt, zu viele komische Gerüche.............................. |
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| .............aaahhhhh Supermarkt ;) |
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Wir lieben das Mexikanische Volk.
Da geschieht alles draußen! |
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| Eine Maya "Ballspiele" Vorführung auf dem Marktplatz |
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| Wir schlagen uns durch mit Spanisch ;) |
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| Wir nahmen an einem Kochkurs im Hostel teil um Mexikanisches Essen besser kennen zu lernen. |
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| Marinierter Fisch mit selbst gemachten Tortillas |
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Wenn's dunkel wird da kommen sie raus die Mexikaner :D
Und dann ist was los in den Straßen! |
Ihr trickser. Wir sehen genau, dass ihr den hdr effekt für mehr dramatik in bildern nutzt 😆
AntwortenLöschenund andrè, gerade laufen 😂
viel spass weiterhin
Psssst bitte nicht weiter sagen!!!!!
AntwortenLöschenund der Ruecken ist so krumm, das hilft beim schwimmen!!! auserdem siehts geschmeidig aus :-)
Viele gruesse und auch euch noch viel Spass
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