Von Semuc Champey machten wir uns auf den Weg nach Honduras
über Rio Dulce und dann per Boot nach Livingston. Eine sehr eindrucksvolle und holprige
Bootsfahrt. Livingston liegt auf einer Insel direkt am Golf und ist Bindeglied zwischen
Belize, Guatemala und Honduras. Somit mutet die Stadt sehr karibische an und
viele Nachfahren der ehemaligen afrikanischen Sklaven ließen sich hier nieder.
Nun von dort aus ging es weiter mit dem Boot und dem
Transporter nach La Ceiba in Honduras. Zwischendrin passierten wir die Grenze,
welche überraschend scharf kontrolliert wurde und man nahm sogar unsere
Fingerabdrücke und Fotos. Auch fuhren wir durch San Pedro de Sula durch, dieser
Ort galt 2012 als der gefährlichste der Welt, so wurde uns zumindest gesagt.
Nun wir schliefen recht viel und ansonsten wirkte diese Stadt wie eine typisch
un-touristische Mittelamerikas.
La Ceiba bietet diverse Ausflüge und Touren wie
Wildwasserrafting. Doch die meisten Urlauber zieht es auf die Inseln Utila und
Roatán zum Tauchen. Dort befinden sich mit die Besten und günstigsten
Tauchschulen der Welt, sagt man.
Nun wir sind nicht sonderlich am Tauchen interessiert, wollten
aber eigentlich Raften gehen. Doch es kam uns eine schwere Darminfektion
dazwischen, wegen der Vroni sogar ins Krankenhaus musste und nach einigen Tests
und einer Kochsalzlösung, konnte sie sich wieder im Hostel ausruhen. Viele Tabletten
und einige Tage später war sie wieder auf dem Weg der Besserung. Zum Glück
befand sich das Krankenhaus gegenüber unseres Hostels, welches sehr neu und modern
war, definitiv eines der Besten auf unserer Reise.
So beschäftigten wir uns mit kochen, waschen und Film
schauen. Zumindest bis ein Stück von Andrés Zahnfüllung absplitterte und so
stand auch für ihn ein Besuch beim Zahnarzt an. Nun in der Woche die wir
blieben konnten wir nicht viel über Honduras in Erfahrung bringen, mal
abgesehen vom Gesundheitswesen, welches zumindest hier durchaus okay schien.
Generell werden wir ja langsam zu Experten für Arztbesuche außerhalb
Deutschlands.
Jedoch sammelten wir auch andere Eindrucke und so hätte La Ceiba
Zentrum auch jede amerikanische Kleinstadt sein können, mit dem großem Einkaufszentrum
und den vielen Fast Food Restaurants. Auffällig waren auch die extrem vielen bewaffneten
Sicherheitskräfte welche sogar neben den Einkaufswagen im Supermarkt standen.
Allerdings passiert sehr selten etwas, die dienen wohl eher der Abschreckung.
Vronis Erfahrung war es auch, dass es nicht sehr angenehm
ist sich alleine als weiße Frau draußen auf zu halten. Da flogen Küsschen und
es wurde wild gepfiffen! Viele starrten auch einfach nur! Während André mal
wieder beim Zahnarzt war.
Nun geht die Fahrt weiter nach Leon der alten Hauptstadt Nicaragua.
Seid lieb gegrüßt
Vroni und André
| Der Zwischenstopp war einfach sehr erholsam, sogar mit Wirlpool ;) |
| Gemütlich aber sehr schwül!!! |
| Das Haus und Boot stand zur Miete..... Ach wie schade, aber da gibt es für uns leider zu viele Mücken! |
| Was man alles so auf einer Bootsfahr sieht.......... |
| Ein echter "Einbaum"! |
| Das ist leider unser einziges Bild von Livingston. Nach so langer Zeit vergisst man manchmal Fotos zu machen :D |
| Bauchkrämpfe, Fieber, Durchfall...... Da war die Vroni ganz schön flach gelegen! Gott sei Dank waren Die Matratzen sehr bequem! |
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| Da spendierte ihr der Arzt im Krankenhaus erst mal eine Infusion! |
| In Hondauras ist es ganz normal einen hohen Zaun mit Stacheldraht zu besitzen. Wir hatten sogar einen Sicherheitsmann in der Nacht, der das Hostel bewachte! |

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