Mit dem Bus ging es weiter nach Tulum. Zum
Besuch unserer ersten Maya Ruine, welche außergewöhnlich ist, da sie direkt am
Meer liegt. Etwas außerhalb gelegen, doch leicht zu erreichen mit sogenannten
„Collectivos“. Das sind Kleinbusse die auf ihrer Strecke Passanten einsammeln
und am gewünschten Zielort wieder aussteigen lassen.
Wir nahmen uns für unsere Besichtigung keinen
Führer, leider waren die Infotafeln so abgenutzt das man sich nur noch
teilweise selber schlau machen konnte. Nicht desto trotz ein sehr spannendes
Erlebnis, trotz unglaublicher Hitze. Unsere Taschentücher reichten einfach
nicht aus um Vronis Schweißfontänen zu bändigen. 😃
Nach unserer USA Rundreise freuten wir uns
sehr über den Kontakt mit uralten Bauten und Geschichte. Das Ambiente und die
Lage machten uns Appetit auf mehr Maya Kultur.
Noch vor betreten der Stätte wird man mit
verschiedensten Tourangeboten überhäuft. Nach einigem hin und her und handeln,
buchten wir zusätzlich zum Eintritt noch eine Bootsfahrt inklusive schnorcheln.
Das Riff war so nahe am Strand das man nicht wirklich viel entdecken
konnte außer ein paar Fischen und eigenartig silbernen Blättern am Meeresgrund.
Dennoch war es ein gelungener Ausflug mit einer rasanten Bootsfahrt über die Wellen!
Leider stürzte Vroni auf dem Rückweg
unglücklich. Aufgrund gewaltigen Flüssigkeitsverlust, sprang Vroni hinten an
einen Touristen-Transporter-Zug (so was wie eine Bimmelbahn nur auf Rädern)
auf, um den Heimweg etwas zu beschleunigen. Da André dieses tollkühne
Unterfangen aber erst spät erkannte, verpasste er diese Gelegenheit. So wollte
Vroni ihn nicht zurücklassen und sprang ab…. Diesmal nicht ganz so elegant wie
noch zuvor und landete unsanft auf dem harten Straßenbelag. Nach einer Rolle
auf dem Asphalt musste sie schmerzhaft feststellen sich ordentlich das
Handgelenk angehauen zu haben. Unter starken Schmerzen ging es zurück zum Hostel (das eine weile dauerte und der Atem wurde schwerer) um „Pain
Killer“ (Schmerztabletten) einzuwerfen. So schoben wir erst einmal einen
Ruhetag mit vielen Eisbeuteln auf dem Arm ein.
Unser Hostel war in Ordnung und die
Mitarbeiter sehr hilfsbereit und freundlich. Leider fehlten aber die
Klimaanlagen in den Zimmern und so schwitzen wir die Nächte kräftig vor uns
hin. Nach kurzem kennenlernen unserer Zimmergenossen, fragte uns „Curtis“ (Australier der in Kanada lebt) ob
wir nicht letzten Sommer im August im „Mosquito Creek Hostel“ in den kanadischen Rocky
Mountains übernachteten. Völlig verdutzt antworteten wir natürlich mit „ja“. Na
das ist ja mal ein Ding, Leif und Lisa (unser Besuch letztes Jahr) können sich
eventuell noch entsinnen.
Wie klein die Welt doch ist, nachdem Curtis
abreiste, traf aber gleich der nächste alte Bekannte ein. Wir nennen ihn mal
Bob, denn seinen Namen haben wir wieder einmal nicht behalten. Ihn trafen wir
bereits vor über einen Monat in New York City, wo er ebenfalls im selben Hostel
übernachtetete. Wie der Zufall manchmal so spielt. Tulum ist eigentlich reich
bestückt mit Hostels und Hotels.
Nun Vronis Hand ging es noch nicht wirklich
besser, doch ein Indianer kennt ja bekanntlich keinen Schmerz und so fuhren wir
am Tag vor unserer Weiterreise nach Akumal, dieser kleine Ort liegt etwas
nördlich. Er ist bekannt für seine Meeresschildkröten die sich in der Bucht
satt futtern. So überrascht es auch nicht jede Menge Urlauber und Ferienresorts
hier anzutreffen. Es war Sonntag und so gesellten sich auch noch zahlreiche
Einheimische dazu. Als wir am Strand eintreffen waren wir uns mehr als sicher
hier heute kein Glück mit Schildkröten zu haben.
Doch wir irrten uns, schon nach wenigen
Schwimmzügen entdeckten wir dank unserer persönlichen „Schnorchelausrüstung😉“ eine und
sahen sogar einen Rochen über den Grund fegen. Den restlichen Nachmittag
verbrachten wir mit entspannen und schlafen am Strand, herrlich.
Danach ging es wieder zurück damit Vroni die nächste Kühlschicht auflegen konnte. Zum ganzen übel kahm dann noch ein Schnupfen hinzu.
Aber die Reise geht weiter :)
Eure
Vroni und euer André
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| Das war die schöne Aussicht bevor es zum Eingang der Ruinen ging! |
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| Durch die Mauern... |
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| ...rein zu den Ruinen |
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| Mann konnte sie leider nicht besteigen oder... |
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| ....von innen besichtigen! |
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| Hier und da wurde auch so etliches gestützt ;) |
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| Man die haben aber ganz schön hoch gebaut!!! |
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| Hinter liegt ein Strandabschnitt den man nicht betreten durfte. Dort lagen die Nester von Meeresschildkröten! |
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| Doch hier konnte man ins kühle nass springen ;) |
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| Da hat wohl einer zu viel Sonne abbekommen und wurde selbst zum Maya..... |
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| Nachdem André dann unser Abendessen fangen wollte, war der Vroni klar das es ihn getroffen hat........ die Maya Ruinen Sucht :D |
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| Und ab zur Bootsfahrt |
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| Nun nochmal die Ruinen von der Meeresseite. |
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| Das war das Riff..... naja da gibt es schönere!! |
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| Tauchversuch trotz Rettungsweste |
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| OOOHHHHH leider schon wieder vorbei der Ausflug. |
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| Relaxen und kühlen |
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| In der Mitte ist Curtis |
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Baby Katze sehr zur Freude vieler Hostelbewohner.
Sie wurde auf der Straße gefunden und es wurde sich liebevoll um sie gekümmert! |
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AUA
Da wussten wir noch nicht wie er seine Farbe ändern wird! |
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| Mächtig was los in Akumal |
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Unsere Reise-Schnorchel-Ausrüstung :-)
Der Atem wird einfach angehalten! |
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| Schildi mit Putzi |
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| Rochen |
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Wir nennen ihn Bob ;-)
Zufälle gibt's, schon sehr cool! |