Völlig
übernächtigt landeten wir auf dem „La Gardia“ International Airport am Morgen
des 15. Aprils. Dies ist einer von 3 Flughäfen in und um New York City. Wir
stürzten uns direkt ins Bus und Metro/U-Bahnsystem um eineinhalb Stunden später
in unserem Hostel „Explore Hotel and Hostel Union City“ einzuchecken. Dies
befand sich in „New Jersey“ dem benachbartem Bundesstaat von New York. Man
braucht nur 15 Minuten mit dem Bus. Nach einer kurzen Fahrt unterer dem „Hudson
River“ hat man Downtown Manhattan erreicht. Der Vorteil bestand in den viel
günstigeren Übernachtung- und Lebensmittelpreisen. Außerdem wurde das Hostel
erst vor 3 Monaten eröffnet und renoviert. Wir buchten eigentlich ein
Mehrbettzimmer, bekamen aber netterweise ein Doppelzimmer. So durften wir mehr
Privatsphäre als erwartet genießen. Ein kleiner Nachteil unserer Unterkunft war
die mangelnde Küche und das zusätzliche Busticket nach New York City.
Interessant war das Union City fast ausschließlich von „Hispanos“
(Lateinamerikaner mit spanischen Wurzeln) bewohnt war. Im Vorfeld versuchten
wir natürlich Couchsurfer zu finden, doch blieben die geschätzten 25 Anfragen
erfolglos. Die potentiellen Gastgeber New York Citys sind meist schon belegt
oder sehr wählerisch. Nichts desto trotz waren wir sehr zufrieden mit unserem
Hostel, dank der netten Mitarbeiter und des günstigen Preises. Wir blieben 7
Nächte.
Nun sind 6 volle
Tage eigentlich recht viel für die meisten Städte, doch nicht ausreichend für
NYC. Es gibt einfach zu viel zu entdecken. Angefangen natürlich bei der
Freiheitstatur, das World Trade Center, das 9/11 Memorial, den Times Square,
die Wall Street, Little Italy/Chinatown (könnte man aber auch weglassen, sofern
man diese Viertel schon einmal anderswo besucht hat), der Central Park,
Rockefeller Center, Empire State Building, City Hall, Grand Central Station,
Brooklyn Bridge und und und. Wenn man das alles gesehen hat war man immer noch
nicht in Stadtteilen wie Brooklyn, Bronx, Upper Eastside oder Queens die wie
wir hörten ihren ganz eigenen Charme besitzen. Auch konnten wir in den 6 Tagen
keine Sport Veranstaltung im Madison Square Garden besuchen oder ein
Theaterstück auf dem Broadway bewundern. Um ehrlich zu sein sind wir am Abend
immer total erledigt im Hostel eingetrudelt und hatten nicht einmal mehr
Antrieb uns ins Nachtleben zu stürzen. Ein Besuch reicht nicht aus um NYC
wirklich kennenzulernen, wahrscheinlich muss man dafür in der Stadt eine Zeit
lang leben. Ohne Frage die außergewöhnlichste Stadt die wir bisher besucht
haben. André war ja schon einmal mit AIDA dort, doch diesmal mit mehr Zeit für
intensivere Eindrücke.
Nun in den
Bildern werden wir mal Revue passieren lassen, was wir unternahmen. Wir
besichtigten ausschließlich den unteren Teil Manhattans, der obere ist für
Touristen nicht ganz so interessant. Die Architektur NYs ist zum Vergleich mit
anderen Metropolen sehr facettenreich und um einiges eindrucksvoller. Außerdem
ist die Stadt eine der ältesten und die bevölkerungsreichste der USA. Um herum
zu kommen, muss man das umfangreiche U-Bahnsystem nutzen, andernfalls sind
Blasen an den Füßen vorprogrammiert. Nach ein zwei Tagen findet man sich aber
in dem unterirdischen Getümmel gut zurecht. Das Treiben und die Szenerie in den
Straßen ist je nach Viertel gänzlich unterschiedlich. Gut gefallen hat uns die
9th Street mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants mit annehmbaren Preisen
und die gemütliche Atmosphäre in Chelsea und West Village. Allerdings ist es
fast egal wo man abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten sich gerade aufhält,
jede Ecke hat ihre Reize. Ein ständiger Begleiter ist aber immer die stickige
Luft, der man selbst im Central Park nicht entfliehen kann.
Wirklich gut
fanden wir unseren Besuch in der New York Public Library und dem benachbarten
Bryant Park. In dem kann man nämlich dem Großstadtgetümmel kurz entkommen indem
man sich an einem Tisch platziert und kostenlos Gesellschaftsspiele
ausprobiert.
Ungewöhnlich ist
das man die meisten großen staatlichen Museen über eine selbstgewählte Spende
besuchen kann. Allerdings muss man das an der Kasse ausdrücklich sagen,
ansonsten zahlt man automatisch die empfohlene Summe von etwa 25 Dollar pro
Person. Wir waren im American Museum of Natural History
(Naturwissenschaftliches Geschichtsmuseum). Es war super interessant und wir
verbrachten schon alleine dort einen ganzen Tag.
Natürlich darf
man aber generell seine dicke Brieftasche nicht zu Hause vergessen, wenn man
NYC besichtigen möchte. Besonders wenn man mal in ungewöhnlichen bzw. seltenen
Geschäften einkaufen will. In NYC gibt es höchstwahrscheinlich alles was man
sich vorstellen kann oder von dem man gar nicht wusste dass es existiert. Wenn
man lange genug durch die Straßen wandert wird man früher oder später fündig
werden. So zumindest unser Eindruck, unterhaltsam ist es in jedem Fall.
Ein Besuch lohnt
sich!
Bis bald
Eure Vroni und
André
P.S.
Da reisen ja mehr
von Begegnungen lebt und nicht ganz so von Sehenswürdigkeiten, möchten wir von
einer Begegnung mit 3 interessanten Menschen berichten. Mit denen wir eine noch
interessantere Unterhaltung über Religion hatten. Sicherlich nicht das Nummer 1
Thema auf Reisen, doch wenn sich die Gelegenheit bietet auch recht
aufschlussreich. Leider sind uns die Namen nicht mehr geläufig, allerdings
wissen wir einer war aus Algerien (Moslem, irgendwie angestelltt in den Staaten),
einer aus Ägypten (Moslem, zum Praktikum in den USA) und der dritte aus
Russland (christlich doch sind wir uns nicht der genauen Glaubensrichtung
sicher, ebenfalls angestellt in den USA). Alle schliefen in unserem Hostel und
hingen abends da rum. Das englisch der 3 war nicht sonderlich gut, so
verständigten wir uns mit einfachen Worten und gebrochen.
Der
Gespräch/Diskussionsrahmen war sachlich und friedlich das einmal vornweg. Aber
der Inhalt mehr als schwer nachzuvollziehen bzw. zu akzeptieren,
spannenderweise gar nicht mal von unserer Seite aus. Ganz im Gegenteil wir
hätten die Unterhaltung auch eher beendet, doch wir wollten auch nicht
unhöflich sein und so zog sich das Ganze über 2 Stunden hin. Am Ende gab es
natürlich auch keinen Kompromiss, über Glauben lässt sich nicht streiten.
Wie hat alles
angefangen, nun die 3 waren der Meinung das „Homosexuelle“ überall in den USA
seien und waren offensichtlich empört das diese sogar heiraten dürfen. Wir
teilten diese Auffassung nicht und wunderten uns über diese in unseren Augen
steinzeitliche Einstellung. Denn der bloße Gedanke mit einem Schwulen oder
einer Lesbe in einem Raum zu sein, verursachte den dreien schon Unbehagen.
Daraufhin gaben
sie sich Mühe uns dieses zu erklären und begründeten alles in dieser
Unterhaltung mit dem Koran und der Bibel. Wir glauben ja allerdings nicht dass
deren Meinung so niedergeschrieben steht.
Das krasseste ist
aber das die 3 der tiefsten Überzeugung sind die Menschheit stammt von Adam und
Eva ab. Das die Frau weniger wert ist als der Mann, weil Gott sie aus der Rippe
Adams erschaffen hat. Der Urknall und die Dinosaurier sind ein riesiger
Schwindel um die Menschen zu verwirren. Wissenschaft ist eine Lüge. Doch die
Frage wer Drahtzieher dieses Komplottes sei, konnten und wollten die 3 nicht
beantworten. Nicht einmal die These das Gott den Urknall verursachte um das
Universum mit all seinen Wesen zu kreieren, fand Gehör. Nun kann ja jeder glauben was er möchte, doch
waren wir ziemlich erschrocken. Die 3 wurden auch nicht müde besonders André
(Atheist) zum Glauben zu bewegen. Dabei ist erst einmal egal welcher, zum
richtigen kann man ja noch wechseln. Abgesehen von Hinduismus und Buddhismus
die sind nicht als Religion akzeptiert.
Der Ägypter war
sogar der festen Überzeugung wenn „Ungläubige“ morden, drohen ihnen keinerlei
moralischen bzw gesellschaftlichen Konsequenzen, mal abgesehen von der Polizei.
Soll heißen „Ungläubige“ sind gefühllose Zombies die durch die Welt wandern.
Nun hoffentlich
konnten wir ihr Weltbild ein wenig aufhellen so wie sie unseres. Uns machte
diese Begegnung aber ziemlich deutlich, dass es noch viel Rede- und
Aufklärungsbedarf in der Welt gibt. Mehr als wir je vermutet hatten, bevor
Konflikte beiseite gelegt werden können. Natürlich sprachen die 3 nur für sich,
doch gibt es sicherlich Millionen die es so oder so ähnlich mit Religion und
der Weltanschauung halten.
Wir jedenfalls
wollen diese Erfahrung nicht missen, schon alleine weil man selten Gelegenheit
bekommt sich auf neutralem Boden mit Tiefgläubigen verschiedener Religionen zu
unterhalten.
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| New York wir sind da!!!! |
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| schon mal gute Beziehungen aufbauen... man weis ja nie |
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| Time Square |
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| Vor dem Rockefeller Center |
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| St. Patricks Kathedrale |
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| Empire State Building, wir waren nicht oben, 32 Dollar pro Person war uns zu happig |
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| So sieht es in der Lobby aus |
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| Game Day (Spieltag) in der NHL |
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| Streichelzoo mitten in der City |
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| Hier befanden sich die Ställe mit den Pferden der vielen Kutscher, haben wir nur durch Zufall entdeckt |
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| Mann findet aber auch ruhige Ecken |
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Mit einer kostenlosen Fähre nach Staton Island gefahren und wieder zurück.
Im Bild Downtown
Das Boot verfolgte uns den ganzen Weg, Paranoia Amis :) |
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Statue of Liberty
Die ist gar nicht so groß wie man denkt! |
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| Brooklyn Bridge |
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| Einer der vielen kleinen Parks in Manhatten! |
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| Ein Gedenkaltar der vielen Helfer vom Anschlag am 11.09 |
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| An den früheren Plätzen der Zwillingstürme befinden sich jetzt die riesigen Wasserfallbecken! |
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| Freedom Tower, gleich neben der Gedenkstädte. |
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| Trinity Church |
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| New Yorks Finance Zentrum |
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| Das sind die Absperr Maßnahmen in der Finance Straße :) |
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| Inmitten vom Central Park |
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| Elektroboote!! |
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| American Museum of Natural History |
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| Auch der Urknall wurde hier erklärt. |
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Grand Central Terminal
Ein unglaublicher gemalter Himmel im Bahnhofs eingang. |
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| Ein Packet für Zuhause :) |
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| High Line Park eine zum Fussgängerweg umgebaute U-Bahnstrecke |
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Vroni machte noch einen Hubschrauber Rundflug!
André machte ihn ja schon vor 4 Jahren. |
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Das war Ellis Island.
Dort sind alle Immigranten angekommen, bevor sie einreisen durften! |
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| Wahnsinn ist die Stadt groß!!! |
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Pause!!
Dem getümmel der Stadt entkommen, eine Partie 4 gewinnt! |
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| New York Publik Library |
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| Gutenberg Bibel |
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Das sind die original Stofftiere von Winnie Poo.
Sie gehörten dem Sohn vom Autor der die Bücher geschrieben hatt!
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| Einer von vielen tollen Lesesälen. |
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| Typisch Amerikaner ;) |
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| Abschluss Dinner!! |
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| Auf nach Washington!! |
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