Von Cancun ging es per Bus weiter nach Playa
del Carmen etwa 70 km weiter südlich entlang der Golfküste. Die Busse sind sehr
günstig und komfortabel. Es gibt viel Beinfreiheit und Klimaanlage.
Mexiko mit dem Mietwagen zu bereisen, ist
nicht ratsam. Zum einen ist das Busnetz sehr gut und preiswert. Zum anderen
wirkt die Fahrweise recht chaotisch ebenso wie so manche Straßenführung. Außerdem
gilt die Polizei aufgrund geringer Gehälter als korrupt und verdient sich gerne
mal ein paar extra Pesos, indem sie nach Lizenzen fragt, welche nicht
existieren und man so zur Kasse gebeten wird.
Allerdings bezweifeln wir das solche Praktiken
in den großen Tourismus Hochburgen auf Yucatan flächendeckend anzutreffen sind.
Immerhin bringen Touristen jede Menge Geld und das soll auch so bleiben. Touristen
werden in dieser Gegend wohl eher aufgrund ihrer Fahrweise angehalten. Nichts
desto trotz außerhalb beliebter Reiseziele sollte man nicht dieses Risiko
eingehen und sich auch nicht den Stress beim Navigieren aussetzen. Es sei denn man spricht
spanisch.
Nun Playa del Carmen ist eine kleine Stadt und
ehemals Fischerdorf. Heute tummeln sich aber Unterkünfte, Restaurants und eine
recht schöne Flaniermeile hier. Unser Hostel bot eine Gratismitgliedschaft bei
„Sayving“ (eine junges Reise/Aktivitätsunternehmen von Rucksackreisenden für
Rucksackreisende) mit Sitz im Yucatan. Sehr ambitioniert wollen sie gerne
weltweit expandieren. Nun das bleibt abzuwarten, doch im Falle globalen
Erfolges, ihr kennt sie durch unsJ. Unter anderen konnte man mit Walhaien schnorcheln, es ist gerade die beste Zeit. Nun wir haben diesen Reiz widerstanden, obwohl sicherlich ein unvergessliches Erlebnis, sind wir keine Freunde dieser Tierverfolgungen. Eigentlich besitzen nur wenige Boote eine Lizenz dafür, doch viele Anbieter geben offiziell vor Angeltouren anzubieten und dann huch begegnet man zufällig den Walhaien und schnappt sich die versehentlich mitgenommene Schnorchelausrüstung und springt ins Wasser... Aber wer dies wirklich einmal erleben will ist am besten im Nordosten Yucatans aufgehoben. Dort werden diese Touren im internationalem Vergleich mit den Malediven und Australien sehr günstig angeboten für etwa 80 US Dollar.
Jedenfalls konnten wir uns von "Sayving" gratis Fahrräder
ausleihen und durch die Gegend düsen. So fanden wir auch nach langer Suche
endlich Sandalen, welche unseren hohen Qualitätsansprüchen genügten und auch
für Wasser geeignet waren. Denn schon ein wenig entnervt, verloren wir
allmählich die Hoffnung überhaupt etwas anderes als „Flip Flops“ zu finden. Nun
sind Mexikaner nicht unbedingt die größten Menschen und so musste André mit
Schuhgröße 42 vorlieb nehmen. Es wird schwer größere Schuhe zu finden. Bisher
läuft es sich aber gut.
Nach 2 Nächten setzten wir per Fähre über zur
„Isla Cozumel“ eine hübsche kleine Insel wenige Kilometer vor dem mexikanischen
Festland. Sehr bekannt für seine Tauchspots. Leider hatten die meisten
Schnorchel Riffe schon sehr unter dem Tourismus gelitten und sind oftmals schon
tot.
Dies war uns aber vor unserem Besuch schon
bewusst. Der Hauptgrund für unseren Besuch liegt an den Kreuzfahrtschiffen die
oft und zahlreich Cozumel anlaufen. Unter anderen auch AIDA und so war André
schon dreimal auf dieser Insel. Leider nie mit der Gelegenheit das Schiff zu
verlassen. Unter Besatzungsmitglieder ist Cozumel nämlich für die „No Name Bar“
im Hotel „Baracuda“ bekannt. Dort verbringen diese gerne ihre Pause und gönnen
sich Cocktails, schwimmen im Pool oder schnorcheln im Meer. Das Besondere ist das
sich viele Besatzungsmitglieder sich dank ihres Namenschildes an der Wand
verewigen konnten. So besitzt diese Bar eine große Bekanntheit. Leider ist sie
mit Abstand eine der teuersten Mexikos, sicherlich ist dies den meisten
Seefahrern gar nicht bewusst, aber selbst wenn würde sie es wohl kaum davon
abhalten weiterhin dieses exklusive Ambiente zu genießen.
Wir gönnten uns auch Margaritas im Pool,
schwelgten ein wenig in alten Seefahrer Erinnerungen und schmunzelten über den
Gedanken hier zu sein, ohne dass Arbeit und ein Schiff mahnend auf uns wartet....
einfach traumhaft.
Am folgenden Tag mieteten wir einen Roller und
düsten über die Insel. Wir waren sehr erstaunt wie wenige Touristen anzutreffen
waren. Cozumel lohnt einen Besuch wobei ein oder zwei Tage vollkommen
ausreichend sind, sofern man nicht zum Tauchen kommt.
Nach ein paar Tagen setzten wir wieder auf das Festland über und bestiegen den Bus nach Süden in die Ruinenstadt "Tulum".
Seid lieb gegrüßt
Vroni und André
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| Überall findet man die kleinen bis großen Kerlchen. |
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| Schwitzen in der Dachterrasenküche in Playa del Carmen. |
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| Die Flaniernmeile... |
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| ...mit so manch Leckerei... Leberkaaaaassemmel... leider nicht so gut wie daheim. |
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| Auf Fahrradtour |
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| Fliegende Mexikaner... bei einer Strassenvorführung mit traditioneller Musik untermalt und ganz ohne Sicherung. |
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| Flip Flops Ade... Hola Sandalen |
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| Überführt nach Cozumel.., es scheint ein Erfrischungsgetränk der vergangenen Nacht war nicht mehr gut und die Wellen zu hoch!!! |
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| Überall Käfer!! |
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| Schönes Ambiente im Hostel auf Cozumel. |
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| Der Marktplatz San Miguel (die einzige Stadt auf der Insel) |
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| Nun hängen wir auch hier ab... jeden Tag :-) |
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| Prost...Margaritas |
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| Schwitzen vorprogrammiert ohne Klimaanlage im Schlafsaal. |
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| Los ging die wilde Fahrt! |
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| Geradeaus eine hübsche katholische Kirche und links vor André eine Mini Maya Ruine. |
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| Abhängen am Strand, Rollerfahren ist anstrengend :-) |
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| Was gibt es denn da.....??!!... |
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| ... Fischiiiiisss!!!! |
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| "Gringo Baum / immer rot und am schälen" |
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| Mit 80 km/h über die Insel! |
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| Vroni eine echte Perlentaucherin.... :-) |
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| Tschüss "Isla del Cozumel" |
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