Sonntag, 17. Mai 2015

VIVA La Mexico


“Hola”

Liebe Leser,

Wir melden uns aus dem allseits beliebten Badeort Cancun auf der Yucatan Halbinsel. Nun ja eigentlich sind wir schon weiter gezogen.

Neues Land und neue Gebräuche, hihi. Den befremdlichsten und für Westler am ungewöhnlichsten ist, das man den Toiletten nix anderes zumuten darf als den „persönlichen Ballast“ wenn ihr versteht. Klopapier und sonstiges muss unbedingt in einen Mülleimer neben der Toilette geworfen werden, ansonsten verstopft mit 100 prozentiger Sicherheit das Klo oder man braucht 8 Spülgänge um die Situation halbwegs zu bereinigen HIHI ;-) Zwinker Zwinker…. Da gewöhnt man sich aber dran. Wir vermuten es liegt an zu kleinen Rohren oder mangelndem Gefälle, wir sind uns aber nicht sicher. Wir werden versuchen dieses Mysterium auf unserer Mittelamerika Exkursion zu lüften.

Doch wie immer folgt eine Reiseschilderung, damit ihr und wir in Zukunft nur wenig Ereignisse vergessen.

Da wir in Miami übernachteten, mussten wir uns früh morgens noch durch die verstopften Straßen bis zum Flughafen Fort Lauderdale kämpfen. Etwas erschöpft, hungrig und nach Kaffee lechzend, warteten wir wieder eine ganze Weile am Abflugschalter um unser Ticket zu bekommen und Gepäck aufzugeben. Natürlich klappte dies nicht ganz so reibungslos, für André aber auch nicht ganz so überraschend. Das Problem wir hatten nur den Hinflug auf einem internationalem Flug und so wollte uns „Spirit Airlines“ auch nicht boarden lassen ohne Rückflug. Im Falle man darf das Land nicht betreten, muss einen nämlich die Airline wieder zurück bringen und diese wollen sich offensichtlich absichern indem man noch ein Ticket kaufen muss. Okay nach kurzem hin und her… man kann selten so spontan seine Pläne ändern… buchten wir den günstigsten Rückflug und versicherten uns das man ihn innerhalb von 24h wieder kostenfrei stornieren kann.

In Mexiko gelandet ging es zur Grenzkontrolle. Auch hier steht man eine ganze Weile in der Schlange. Wir erwischten eine junge Frau, eigenartigerweise nicht in Uniform. Unser spanisch vergasen wir wohl im Flieger und ihr englisch war nicht sonderlich gut. Die Frage nach der Dauer unseres Aufenthaltes, beantworteten wir mit 90 Tagen, das war dann wohl zu viel und sie holte ihren Vorgesetzten der sehr gut englisch sprach. Diesem mussten wir dann recht ausführlich unsere Reisepläne darlegen und die üblichen Fragen zu Beruf, Einkommen und Reiseroute beantworten. Auch nach einem Rückflug Ticket fragte er. Nun ehrlich währt am längsten und im Vergleich zu den USA konnten wir auch ausreden und wir berichteten das wir gerne das Land über die „Panamericana“ verlassen würden. Als er dann unseren Mexiko Reiseführer sah und bemerkte wir sind wirklich am Land interessiert, bekamen wir auch 180 Tage Aufenthalt. Die übrigens die Maximaldauer sind, man aber als Europäer immer bekommt. Nun man ist hier wohl etwas irritiert da wir schon recht lange nicht zu Hause waren. Die Leute hinter uns waren sicherlich sehr verwundert warum das alles solange dauerte.

Unsere Rucksäcke kamen auch brav an und so konnten wir guter Dinge unseren erst drei Stunden zuvor gebuchten Flug reibungslos am Schalter stornieren.

Danach fuhren wir per Bus nach Cancun und in unser Hostel „Quetzal“ indem wir 4 Nächte buchten. Leider viel an 3 Tagen für mehrere Stunden das Wasser aus, einmal sogar über Nacht. An sich halb so wild doch waren beim dritten Mal die Mitarbeiter immer noch nicht vorbereitet, geschweige denn informierten die Gäste. Was wie soll man sagen zu der ein oder anderen überfüllten Toilette führte. Ansonsten war es aber vollkommen okay. Obwohl Cancun mit Abstand die teuerste Ecke Yucatans ist, halten sich die Preise dank der Nebensaison im Mai in Grenzen. So nutzen wir diese Gelegenheit zum shoppen. Allerdings nicht im „Hoteldistrikt“ der von Hotelklötzern beherrscht wird. Dort ist alles fast doppelt so teuer, sondern in der Innenstadt.

Cancun bietet wenige Sehenswürdigkeiten mal abgesehen von den Menschen und dem Lifestyle. Wir genossen aber dennoch das Ambiente und probierten uns schon einmal ein wenig durch die Landesküche. Außerdem mussten wir uns erst einmal akklimatisieren bei über 30 Grad und extrem feuchter Luft.

Es werden jede Menge Touren angeboten, da wir aber an den meisten Maya Ruinen eh vorbei fahren wollen, buchten wir keine. Wir hatten eh das Gefühl das die meisten den „Gringo“ Zuschlag schon mit berechneten.

Cancun und „Playa Del Carmen“ werden schon als neues Miami und Fort Lauderdale gehandelt und sind unbestritten die Tourismus Hochburgen von Amerikanern. Wobei es so scheint als wird diese Gegend „gefährlicher geredet“ als sie ist, damit ja jeder ein Hotelzimmer und teure Ausflüge bucht. Wir fühlten uns sicher und bewegten uns völlig frei durch die Stadt. Auch nutzten wir den viel günstigeren öffentlichen Bus. Dieser kommt oft und man springt förmlich hinein, da er nicht lange stoppt.

Aber man muss schon sagen, es ist laut, etwas dreckig und natürlich will jeder was verkaufen. Doch im Unterschied zu anderen Ecken der Welt wird man nach einem „no gracias“ auch wieder in Ruhe gelassen.

Wir entschieden uns bewusst in Cancun unsere Reise fortzusetzen, da man hier noch recht gut mit englisch um die Runden kommt. Allerdings bemühen wir uns mit spanisch durch zu schlagen, so gut es geht.

Das soll es erstmal von uns gewesen sein.

Vroni und André



Huhuuu wir sind drinn!!

Unser erster Taco unter der mexikanischen Sonne.

Europäer und Amerikaner in Mexiko..... zu heiß um sich zu bewegen!

VW....das Welt Auto

Käfer sind hier sehr beliebt, somit gibt es auch ein paar sehr coole Exemplare!

Grafitti..fast überall in der Stadt zu sehen.



Nach dem essen gibt es einen Tequila.

Mückenstich pflege :)

Der Strand in der Hotel Region :)



Daaaaa....ein Pelikan!

Wir fanden auch einen einsamen Strand, aber hinter der Mauer werden schon die nächsten Betonklötze gebaut!

Nach einem sehr langen Strandspaziergang fanden wir einen Leuchtturm.

Ach ist das schön hier!!!

1 Kommentar:

  1. Hallo ihr beiden,
    na, dass mit dem check in am airport hatten wir ja auch gerade erst ;-) allerdings wars nix mit kostenloser stornierung und ein rückflug nach australien hätte uns läppische €1700 gekostet. So buchten wir dann doch lieber unseren weiterflug nach singapur... egal, wir wünschen euch super viel spass und viele viele erlebnisse im mittleren amerika.
    macht weiter so. romy&martin

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