“Hola”
Liebe Leser,
Wir melden uns aus dem allseits beliebten
Badeort Cancun auf der Yucatan Halbinsel. Nun ja eigentlich sind wir schon
weiter gezogen.
Neues Land und neue Gebräuche, hihi. Den
befremdlichsten und für Westler am ungewöhnlichsten ist, das man den Toiletten
nix anderes zumuten darf als den „persönlichen Ballast“ wenn ihr versteht.
Klopapier und sonstiges muss unbedingt in einen Mülleimer neben der Toilette
geworfen werden, ansonsten verstopft mit 100 prozentiger Sicherheit das Klo
oder man braucht 8 Spülgänge um die Situation halbwegs zu bereinigen HIHI ;-)
Zwinker Zwinker…. Da gewöhnt man sich aber dran. Wir vermuten es liegt an zu
kleinen Rohren oder mangelndem Gefälle, wir sind uns aber nicht sicher. Wir
werden versuchen dieses Mysterium auf unserer Mittelamerika Exkursion zu
lüften.
Doch wie immer folgt eine Reiseschilderung,
damit ihr und wir in Zukunft nur wenig Ereignisse vergessen.
Da wir in Miami übernachteten, mussten wir uns
früh morgens noch durch die verstopften Straßen bis zum Flughafen Fort
Lauderdale kämpfen. Etwas erschöpft, hungrig und nach Kaffee lechzend, warteten
wir wieder eine ganze Weile am Abflugschalter um unser Ticket zu bekommen und
Gepäck aufzugeben. Natürlich klappte dies nicht ganz so reibungslos, für André
aber auch nicht ganz so überraschend. Das Problem wir hatten nur den Hinflug
auf einem internationalem Flug und so wollte uns „Spirit Airlines“ auch nicht
boarden lassen ohne Rückflug. Im Falle man darf das Land nicht betreten, muss
einen nämlich die Airline wieder zurück bringen und diese wollen sich
offensichtlich absichern indem man noch ein Ticket kaufen muss. Okay nach
kurzem hin und her… man kann selten so spontan seine Pläne ändern… buchten wir
den günstigsten Rückflug und versicherten uns das man ihn innerhalb von 24h
wieder kostenfrei stornieren kann.
In Mexiko gelandet ging es zur Grenzkontrolle.
Auch hier steht man eine ganze Weile in der Schlange. Wir erwischten eine junge
Frau, eigenartigerweise nicht in Uniform. Unser spanisch vergasen wir wohl im
Flieger und ihr englisch war nicht sonderlich gut. Die Frage nach der Dauer
unseres Aufenthaltes, beantworteten wir mit 90 Tagen, das war dann wohl zu viel
und sie holte ihren Vorgesetzten der sehr gut englisch sprach. Diesem mussten
wir dann recht ausführlich unsere Reisepläne darlegen und die üblichen Fragen
zu Beruf, Einkommen und Reiseroute beantworten. Auch nach einem Rückflug Ticket
fragte er. Nun ehrlich währt am längsten und im Vergleich zu den USA konnten
wir auch ausreden und wir berichteten das wir gerne das Land über die
„Panamericana“ verlassen würden. Als er dann unseren Mexiko Reiseführer sah und
bemerkte wir sind wirklich am Land interessiert, bekamen wir auch 180 Tage
Aufenthalt. Die übrigens die Maximaldauer sind, man aber als Europäer immer
bekommt. Nun man ist hier wohl etwas irritiert da wir schon recht lange nicht
zu Hause waren. Die Leute hinter uns waren sicherlich sehr verwundert warum das
alles solange dauerte.
Unsere Rucksäcke kamen auch brav an und so
konnten wir guter Dinge unseren erst drei Stunden zuvor gebuchten Flug
reibungslos am Schalter stornieren.
Danach fuhren wir per Bus nach Cancun und in
unser Hostel „Quetzal“ indem wir 4 Nächte buchten. Leider viel an 3 Tagen für
mehrere Stunden das Wasser aus, einmal sogar über Nacht. An sich halb so wild
doch waren beim dritten Mal die Mitarbeiter immer noch nicht vorbereitet,
geschweige denn informierten die Gäste. Was wie soll man sagen zu der ein oder
anderen überfüllten Toilette führte. Ansonsten war es aber vollkommen okay.
Obwohl Cancun mit Abstand die teuerste Ecke Yucatans ist, halten sich die
Preise dank der Nebensaison im Mai in Grenzen. So nutzen wir diese Gelegenheit
zum shoppen. Allerdings nicht im „Hoteldistrikt“ der von Hotelklötzern
beherrscht wird. Dort ist alles fast doppelt so teuer, sondern in der
Innenstadt.
Cancun bietet wenige Sehenswürdigkeiten mal
abgesehen von den Menschen und dem Lifestyle. Wir genossen aber dennoch das
Ambiente und probierten uns schon einmal ein wenig durch die Landesküche.
Außerdem mussten wir uns erst einmal akklimatisieren bei über 30 Grad und
extrem feuchter Luft.
Es werden jede Menge Touren angeboten, da wir
aber an den meisten Maya Ruinen eh vorbei fahren wollen, buchten wir keine. Wir
hatten eh das Gefühl das die meisten den „Gringo“ Zuschlag schon mit
berechneten.
Cancun und „Playa Del Carmen“ werden schon als
neues Miami und Fort Lauderdale gehandelt und sind unbestritten die Tourismus
Hochburgen von Amerikanern. Wobei es so scheint als wird diese Gegend
„gefährlicher geredet“ als sie ist, damit ja jeder ein Hotelzimmer und teure
Ausflüge bucht. Wir fühlten uns sicher und bewegten uns völlig frei durch die
Stadt. Auch nutzten wir den viel günstigeren öffentlichen Bus. Dieser kommt oft
und man springt förmlich hinein, da er nicht lange stoppt.
Aber man muss schon sagen, es ist laut, etwas
dreckig und natürlich will jeder was verkaufen. Doch im Unterschied zu anderen
Ecken der Welt wird man nach einem „no gracias“ auch wieder in Ruhe gelassen.
Wir entschieden uns bewusst in Cancun unsere
Reise fortzusetzen, da man hier noch recht gut mit englisch um die Runden
kommt. Allerdings bemühen wir uns mit spanisch durch zu schlagen, so gut es geht.
Das soll es erstmal von uns gewesen sein.
Hallo ihr beiden,
AntwortenLöschenna, dass mit dem check in am airport hatten wir ja auch gerade erst ;-) allerdings wars nix mit kostenloser stornierung und ein rückflug nach australien hätte uns läppische €1700 gekostet. So buchten wir dann doch lieber unseren weiterflug nach singapur... egal, wir wünschen euch super viel spass und viele viele erlebnisse im mittleren amerika.
macht weiter so. romy&martin