Montag, 17. August 2015

Irgendwo in Panama

Wir nisteten uns für mehrere Tage in einem überraschend sauberenund modernen Hostel in „Puerto Vijeo“ unter deutscher Leitung ein. Von deutschen Auswanderern  gab es in dieser Ecke des Landes erstaunlich viele. Da hier die Regenzeit deutlich zu spüren war und es öfters zu stundenlangen Regenschauern kam und Touren nur zu überdurchschnittlichen Preisen angeboten wurden, legten wir die Füße hoch und mieteten uns nur ein Fahrrad um die Gegend zu erkunden. Aber Vroni schaffte es immerhin sich die schon lang ersehnte Frisur ihres Vertrauens zuzulegen.

Mit einem Shuttle ging es über die Grenze und nach „Bocas Del Torro“. Dies sind mehrere kleine Inseln vor dem Festland Panamas am Atlantik. Wir waren sehr froh in diesen Transfer investiert zu haben.

Denn bei diesem unübersichtlichen Grenzübergang fiel es schwer den richtigen Stempelschalter zu finden.  Aber vorher mussten wir uns noch die Ausreisegebührquittung in irgendeinem Schreibwaren-Kassenhäuschen besorgen, hundert Meter weit entfernt hinter irgendwelchen Restaurants.

Um daraufhin Costa Rica über eine lange baufällige Brücke Richtung Panama zu verlassen. Dort ist das Gewirr noch größer, ehrlich ohne Guide hätten wir nicht gewusst wo wir uns anstellen müssten. Wir wären gut und gerne eine Stunde ahnungslos umher geirrt bis wir den Grenzposten Panamas zwischen super teuren „Duty Free- Shops“, Taxis und einem Imbiss gefunden hätten.

An dieser Grenze wurden in der Vergangenheit öfters Razzien gegen die eigenen Grenzbeamten vorgenommen. Da die wohl Ein- bzw Ausreisestempel gerne gegen eine kleine Privatgebühr erteilt haben. Denn man muss wissen von Panama gibt es keine Straßenverbindung nach Südamerika, man kann das Land nur mit dem Flieger oder Boot nach Süden wieder verlassen. So muss man unbedingt ein Ausreiseticket vorlegen und 500 Dollar in Bar.

Welches wir natürlich nicht hatten, so gab es 2 Möglichkeiten entweder ein Busticket zurück nach Costa Rica kaufen (bei dem sich aber eine bestimmtes Busunternehmen reich verdient, denn Backpacker kaufen die Tickets können sie aber nicht mehr stornieren) oder ein „Faketicket“ (unechtes Ticket) vorlegen. Unser Hostelbesitzer gab uns noch einen Tipp, die Airline „Copa“ bietet die Möglichkeit Flugtickets für 2 Tage zu reservieren, ohne Angabe von Passnummer oder Kreditkarte. So taten wir dies, machten ein Foto und legten unsere Telefone den Beamten vor. Nun diese wollten sich die Tickets gerne etwas genauer anschauen. Da man aber in Fotos nicht sonderlich viel scrollen kann und die Beamten ein wenig unter Zeitdruck standen, war die ganze Prozedur keine Hürde und da es sich um eine offizielle Reservierung handelte auch vollkommen legal.

Als wir alle in einen Bus verstaut waren und Richtung „Almirante“ fuhren, bemerkten wir im Gespräch mit den Anderen das uns ein Sticker im Reisepass fehlte. Diesen bekam man wieder an einem anderen Schalter gegen Gebühr. Dorthin wurden die Anderen von unserem Guide gebracht… Mmh… wir waren etwas sauer das uns niemand Bescheid gab und leicht verunsichert ob dieser bunte Aufkleber wirklich nötig ist, dennoch setzten wir die Fahrt fort. Da es aber an einem Kontrollpunkt der Armee keine Schwierigkeiten gab, wird schon alles passen. Dieser mysteriöse Sticker ist wohl nur wichtig wenn man wie die meisten anderen über denselben Grenzübergang zurück nach Costa Rica reisen will. Das Geld dafür kommt angeblich der Region zugute. Mmh wer weis?!

In Almirante wechselten wir in ein Boot und düsten nach Bocas Del Torro weiter. Dort angekommen suchten wir das Hostel „Selina“ auf, welches uns im Vorfeld sehr empfohlen wurde, neu eröffnet, direkt am Wasser und voller Backpacker. Wir wechselten Gott sei Dank später, während unseres Aufenthaltes, nicht in einen größeren und günstigeren Schlafsaal, sondern blieben in dem 6 Bettzimmer mit Klimaanlage. Denn der günstigere war von Bettwanzen befallen, wie sich später offenbarte … okay das Hostel reinigte alles kostenfrei und unverzüglich, doch ganz harmlos sind die kleinen Tierchen ja nicht. Wir sind ehrlich froh bisher keine Erfahrung mit „Bed Bugs“ gemacht zu haben.

Per Zufall entdeckten wir auf der Straße ein Tourangebot von dem wir vorher noch nie etwas gehört hatten „Deep Water Boarding“… Häh was ist das?!... dachten wir uns und buchten direkt mal… Leider bekam Vroni den nächsten Tag einen Erkältungsanfall. So verschoben wir dieses Abenteuer um einen Tag nach hinten.

Inklusive war ebenfalls der Besuch einer einsamen Insel, Schnorcheln und Faultierbeobachtung. Das Beste war aber wirklich das „Deepboarding“. Man wird etwa 20 Minuten an einer Leine hinter dem Boot hergezogen und hält sich dabei an einem gebogenen Schild fest. Durch entsprechende Bewegung des Schildes steuert man die Richtung, eben auch auf und ab. So kann man mehrere Meter tief ins Meer abtauchen und sich dort ohne jegliche Anstrengung „völlig frei und schwerelos“ bewegen, atemberaubendJ. Mit der Zeit weiten sich die Lungen und man kann immer länger unter Wasser bleiben. Sehr empfehlenswert und warum auch immer werden solche Touren bisher nur in Panama angeboten.

Wir unternahmen eine weitere uns unbekannte Tour auf den Inseln, einen Nachtausflug um lumineszierende Algen und Plankton zu beobachten. Verständlicherweise entstanden keine Fotos dabei, denn jede Lichtquelle überdeckt das eigentliche Leuchten. Während wir so in absoluter Dunkelheit zwischen den Inseln herumdüsten, konnten wir ebenfalls stundenlang verschiede Gewitter am Horizont beobachten, meist ohne Donner. Das an sich war schon echt der Hammer und auch ein wenig gespenstig.

Durch die schnellen Bootsbewegungen entstanden regelrechte Lichtblasen die scheinbar vom Grund her aufstiegen, aber es waren Algen am Boden. Diese reagierten auf die Veränderung im Wasser. An einem noch dunkleren Spot „Street of Darkness“ (Straße der Dunkelheit) konnten wir mit Händen und Stöcken im Wasser „rühren“ und waren begeistert von dem „Feenstab“ ähnlichem Effekt. Am letzten Halt durften wir dann im Wasser schnorcheln, wunder wunderschön. Durch die Taucherbrille konnte man dieses Phänomen erst so richtig bestaunen. Jede Arm-, Bein- und Kopf Bewegung verursachte ein hellgrünes Lichterfest, solange man sich bewegt. Kommt man zum Stillstand verschwindet auch das Licht und man bleibt in absoluter Dunkelheit zurück. Schwimmt man hingegen oder beobachtet die Anderen dann bekommt man unweigerlich das Gefühl als würden kleine Feen oder Engel durch das Wasser schweben. Auf jeden Fall können wir solch einen Ausflug empfehlen.

Soweit unserer Ersten Erlebnisse in Panama, für uns ging es nach viertägigen Aufenthalt weiter mit dem Bus in die Hauptstadt.
Liebe Grüße
Vroni und André
Schön war es mit euch!!!!!!
Für André und Vroni gings weiter auf die andere Seite von Costa Rica! 

Dort angekommen, fanden wir auch gleich neue Freunde :D

Wir entspannten, genossen die Natur......

.....radelten ein wenig umher.......

.....beobachteten wilde Tiere......

.....genossen die frische Meeresbriese......

.......und machten neue Bekantschaften!!!

Danke noch mal an die zwei!!!!!
Vroni liebt ihre neuen Haare!!!!

Ach ja: Shoppen waren wir auch!
Ein Hängestuhl für André und eine Hängematte für Vroni.

Und HALLO du schönes Panama!

Unser Hostel in "Bocas del Toro" war bezaubernd!

Doch in den Straßen war nicht viel los.
Nur das tägliche gewurschtel ;)

Vronis Körper streikte mal wieder!
Die Tabletten die ihr der Arzt gegen ihre nicht heilende Wunde am Fuß gegeben hat, wollte der Magen immer wieder schnell los werden! (In der Wunde befanden sich Bakterien die keine Heilung zulassen) Doch es klappte dann auch bloß noch mit der verschriebenen Krem.

Doch am Volgetag ging es endlich zum gebuchten Ausflug!!!


Hier ein 3 Finger Faultier mit Baby! Leider erkennt man es auf dem Foto nicht ganz so gut.

Nun die Erklärung wie dieses Unterwasserboard funktioniert!!!

So sieht es dann aus!!!!! Das tauchen, schwimmen und bewegen wie ein Delfin war der HAMMER!!!!!!
Leider giebt es keine Fotos davon, denn wir nahmen unsere Kamera nicht mit ins Wasser.

Schnorchelselfie!!!!

Bunte Korallen!!

Und wir hatten Zeit um auf einer Insel mit wunderschönem Strand zu relaxen!!



Ooohhhhh leider ging es irgendwann doch wieder zurück. 

Doch schau an......Delfine......ach wie schön!!!

Hier noch mal das Plastik schwimm Ding!!!!!!

Auf gehts zur Nachttour!!!
Leuchtender Plankton wir kommen!!!!!

Wir parkten an einem kleinem Mangrofenbaum um dann in das pech schwarze Meer zu springen.

Leider erkennt man es auf dem Foto nicht, doch wir sahen alle aus wie Feen die Fehenstaub um sich haben!! Dieser leuchtende Plankton war am ganzen Körper! Das war atemberaubend!!!!!!


Hier noch ein Abschiedsfoto von unseren Dormmitbewohnern aus Deutschland!
Und nun geht's  weiter nach Panama Cityyyyyy!!!



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