Dienstag, 11. August 2015

Monteverde


Wir buchten einen Jeep-Boot-Jeep-Transfer um Zeit zu sparen. Natürlich waren es nicht wirklich Jeeps sondern die üblichen Busse, die sich über holprige Feldwege kämpften. Für den zweiten war dies dann zu viel und sein Kühler versagte, dies bedeutete eine Zwangspause und so war die Zeitersparnis auch dahin. Egal so was passiert, aber warum erwähnen wir dies, ganz einfach weil wir erstaunt sind dass es auf unserer bisherigen Reise solange dauerte, bis uns ein technischer Defekt aufhielt. Bei unseren bisher genutzten Transportmitteln, welche in Deutschland nicht mal mehr eigenständig zur Schrottpresse fahren dürften, eigentlich schon erstaunlich.     

Monteverde bekannt durch seine Nebelwälder bietet so allerhand Touren an. Da wir aber natürlich schon ein Budget besitzen, konnten wir nicht jede mit machen und ließen sogar einen Besuch in den Nationalparks aus. Nicht ganz grundlos denn wir bekamen den Tipp dass man weit mehr Tiere bei sogenannten „Nighttours“ (Nachtausflüge) entdecken kann, als tagsüber in den überlaufenen Parks.

Ja und es lohnte sich, mal ignoriert das Torsten sich in Lebensgefahr brachte in dem er seinen Kopf 20 Zentimeter unter einer giftigen Viper platzierte, weil er eine von Vroni entdeckte Spinne begutachten wollte. Wir bekamen Affen zu Gesicht verschiedene Giftschlangen, ein Stachelschwein im Baum, Skorpione, verschiedene Vögel, ein Stabinsekt direkt auf Torsten Schulter, Rhinozeroskäfer und und und ein ziemlich aktives Faultier. Dieses war auf dem Weg zum Boden zu seinem wöchentlichen Toilettengang, per Zufall in der Dunkelheit entdeckt, wie toll ist das denn bitte. Normalerweise leben diese scheuen Tiere in den Baumkronen und halten sich bedeckt. Wir durften nur 2m von einem entfernt stehen und es eine Zeit lang beobachten, bevor wir wieder auf die Pirsch  mussten. Es ist schon verrückt wie viele verschiedene Tiere in Costa Rica leben.

Ähnlich wie mit dem Wildwasserrafting hoben wir uns „Canopy“ oder „Ziplining“ oder „Drahtseilrutschen“, wie auch immer ihr es nennen wollt, auf. Um dieses Adrenalintour mit Torsten und Svenja gemeinsam zu erleben. Nun es mangelt nicht an zahlreichen dieser Abenteuerparks in Zentralamerika. Wir entschieden uns für den Veranstalter „Extremo“. Hier gab es mehrere hundert Meter lange Seile in mehr als schwindelerregende Höhe. Die längste war der „Superman“ einen Kilometer saust man Kopf voraus übers Tal. Ein anderer Nervenkitzel war der „Tarzan Swing“, ein übergroße Schaukel, bei der man sich in den freien Fall begibt und am Scheitelpunkt wer weis wie hoch über dem Dschungel für einen kurzen Moment zum Stillstand kommt. Mehr Action geht nicht, falsch gedacht für Torsten wollte noch mehr und machte den höchsten „Bungeejump“ Mittelamerikas, 143m freier Fall!!! Respekt dafür.

Aber auch Svenja war im Geschwindigkeitsrausch und schoss einmal ein wenig zu schnell in die Seilbremse und musste kurze Zeit auf 30m Höhe baumelnd ausharren bis einer der Guides sie löste. Aber alles kein Ding und am Ende waren wir doch alle froh nicht irgendwo zwischendrin stecken zu bleiben, so wie das durchaus in Deutschland schon passierte. Sehr zu empfehlen diese verrückten Spassparks für jedes Alter.

Am Nachmittag zog es Vroni und André noch in den Schmetterlingsgarten. Für ein recht hohes Eintrittsgeld konnte man große und außergewöhnliche Falter beobachten, aber auch ekelige Käfer, Spinnen und Ameisen.

Von Monteverde ging es zu unserer letzten gemeinsamen Station „Montezuma“. Natürlich in gewohnter Manier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das war auch gut so denn der vollkommen überteuerte Transfer, wäre reine Touristenabzocke gewesen (240 Dollar sollte für ein Shuttle bezahlt werden, keine 20 Dollar kostete es mir dem öffentlichen Bus pro Person auf genau demselben Weg). Ja auf solche Dinge muss man in Costa Rica doch auch wieder etwas verstärkt achten.

So macht man in Costa Rica Kaffee!

Und schon wieder ein Boot!! Hihi!!



André ließt, Torsten gähnt, Svenja lässt die Hüllen fallen und Vroni dokumentiert alles :D

Man beachte das Pärchen dahinter...die hatten von La Fortuna die selbe Reiserute und verfolgten uns bis nach Montezuma!!
Von dem Mann ließ sich Torsten zum Bunge Jump überreden! 


In der Pause bekam auch die Ente etwas ab.

Bei der Nachttour sahen wir wieder eine der vielen sehr giftigen Vipers.

Zweifinger Faultier

Baumskorpion, nicht tödlich!
Das Stabinsekt auf Torstens Schulter.


Noch ein Baumskorpion in schwarz.
Schleicht zu erkennen, doch in dem Baum sitzt eine sehr giftige grüne Baumviper!

Vogel....

Frosch.....

Sehr großer Rinozerosskäfer.


Und los geht die Zipline Tour!!!

Bei einer sehr langen, durfte man zu zweit!

Huiiiiiiiii

Svenja steckte mal fest, denn das bremsen bereitete ihr Schwierigkeiten.

Man sieht es nicht so gut, doch das war der Tarzan Swing.

Man wurde am ende des Swings mit dem riesen großen Gummiding aufgehalten.

Die 1 km lange "Supermann" Zipline!!



Wir fanden es "Sehr Geilomatoooooo"
 
 
Hier im Schmetterlingsgarten.
 
 
Leider machte keiner zum richtigen Zeitpunkt seine Flügel auf, denn diese leuchteten so schön in blau innendrin.
 
 
 
Dieser hieß "Postman" (Postbote), weil er immer die selbe runde fliegt!
 
Der berühmte Schmetterling mit den durchsichtigen Flügeln!!
 
Der "Drachenbaum"
 
Ein Insekt das aussieht wie ein verdorrtes Blatt. Was die Natur alles so erschafft.
 
 
Die Dinosaurier Kakerlake!!
 
 
Ein kleiner Rinozeroskäfer.
 
 
....hihihihihi.....
 
.....vor Lauter Schreck hat der Schmetterling mich angepinkelt!!
 
Bis zum nächsten mal!!

PS: wir sahen auch den Käfer mit dem härtesten Panzer der Welt. Da kann sogar ein Auto drüber fahren, doch dem kleinem Kerl geschieht nichts!
Wir vergasen leider ein Foto zu machen.
 

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