Wir buchten einen Jeep-Boot-Jeep-Transfer um Zeit zu sparen.
Natürlich waren es nicht wirklich Jeeps sondern die üblichen Busse, die sich
über holprige Feldwege kämpften. Für den zweiten war dies dann zu viel und sein
Kühler versagte, dies bedeutete eine Zwangspause und so war die Zeitersparnis
auch dahin. Egal so was passiert, aber warum erwähnen wir dies, ganz einfach
weil wir erstaunt sind dass es auf unserer bisherigen Reise solange dauerte,
bis uns ein technischer Defekt aufhielt. Bei unseren bisher genutzten
Transportmitteln, welche in Deutschland nicht mal mehr eigenständig zur
Schrottpresse fahren dürften, eigentlich schon erstaunlich.
Monteverde bekannt durch seine Nebelwälder bietet so
allerhand Touren an. Da wir aber natürlich schon ein Budget besitzen, konnten
wir nicht jede mit machen und ließen sogar einen Besuch in den Nationalparks
aus. Nicht ganz grundlos denn wir bekamen den Tipp dass man weit mehr Tiere bei
sogenannten „Nighttours“ (Nachtausflüge) entdecken kann, als tagsüber in den
überlaufenen Parks.
Ja und es lohnte sich, mal ignoriert das Torsten sich in
Lebensgefahr brachte in dem er seinen Kopf 20 Zentimeter unter einer giftigen
Viper platzierte, weil er eine von Vroni entdeckte Spinne begutachten wollte.
Wir bekamen Affen zu Gesicht verschiedene Giftschlangen, ein Stachelschwein im
Baum, Skorpione, verschiedene Vögel, ein Stabinsekt direkt auf Torsten
Schulter, Rhinozeroskäfer und und und ein ziemlich aktives Faultier. Dieses war
auf dem Weg zum Boden zu seinem wöchentlichen Toilettengang, per Zufall in der
Dunkelheit entdeckt, wie toll ist das denn bitte. Normalerweise leben diese
scheuen Tiere in den Baumkronen und halten sich bedeckt. Wir durften nur 2m von
einem entfernt stehen und es eine Zeit lang beobachten, bevor wir wieder auf
die Pirsch mussten. Es ist schon
verrückt wie viele verschiedene Tiere in Costa Rica leben.
Ähnlich wie mit dem Wildwasserrafting hoben wir uns „Canopy“
oder „Ziplining“ oder „Drahtseilrutschen“, wie auch immer ihr es nennen wollt,
auf. Um dieses Adrenalintour mit Torsten und Svenja gemeinsam zu erleben. Nun
es mangelt nicht an zahlreichen dieser Abenteuerparks in Zentralamerika. Wir
entschieden uns für den Veranstalter „Extremo“. Hier gab es mehrere hundert
Meter lange Seile in mehr als schwindelerregende Höhe. Die längste war der
„Superman“ einen Kilometer saust man Kopf voraus übers Tal. Ein anderer
Nervenkitzel war der „Tarzan Swing“, ein übergroße Schaukel, bei der man sich
in den freien Fall begibt und am Scheitelpunkt wer weis wie hoch über dem
Dschungel für einen kurzen Moment zum Stillstand kommt. Mehr Action geht nicht,
falsch gedacht für Torsten wollte noch mehr und machte den höchsten
„Bungeejump“ Mittelamerikas, 143m freier Fall!!! Respekt dafür.
Aber auch Svenja war im Geschwindigkeitsrausch und schoss
einmal ein wenig zu schnell in die Seilbremse und musste kurze Zeit auf 30m
Höhe baumelnd ausharren bis einer der Guides sie löste. Aber alles kein Ding
und am Ende waren wir doch alle froh nicht irgendwo zwischendrin stecken zu
bleiben, so wie das durchaus in Deutschland schon passierte. Sehr zu empfehlen
diese verrückten Spassparks für jedes Alter.
Am Nachmittag zog es Vroni und André noch in den
Schmetterlingsgarten. Für ein recht hohes Eintrittsgeld konnte man große und
außergewöhnliche Falter beobachten, aber auch ekelige Käfer, Spinnen und
Ameisen.
Von Monteverde ging es zu unserer letzten gemeinsamen
Station „Montezuma“. Natürlich in gewohnter Manier mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln. Das war auch gut so denn der vollkommen überteuerte Transfer,
wäre reine Touristenabzocke gewesen (240 Dollar sollte für ein Shuttle bezahlt
werden, keine 20 Dollar kostete es mir dem öffentlichen Bus pro Person auf
genau demselben Weg). Ja auf solche Dinge muss man in Costa Rica doch auch
wieder etwas verstärkt achten.
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| So macht man in Costa Rica Kaffee! |
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| Und schon wieder ein Boot!! Hihi!! |
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| André ließt, Torsten gähnt, Svenja lässt die Hüllen fallen und Vroni dokumentiert alles :D |
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Man beachte das Pärchen dahinter...die hatten von La Fortuna die selbe Reiserute und verfolgten uns bis nach Montezuma!!
Von dem Mann ließ sich Torsten zum Bunge Jump überreden! |
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| In der Pause bekam auch die Ente etwas ab. |
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| Bei der Nachttour sahen wir wieder eine der vielen sehr giftigen Vipers. |
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| Zweifinger Faultier |
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| Baumskorpion, nicht tödlich! |
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| Das Stabinsekt auf Torstens Schulter. |
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| Noch ein Baumskorpion in schwarz. |
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| Schleicht zu erkennen, doch in dem Baum sitzt eine sehr giftige grüne Baumviper! |
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| Vogel.... |
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| Frosch..... |
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| Sehr großer Rinozerosskäfer. |
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| Und los geht die Zipline Tour!!! |
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| Bei einer sehr langen, durfte man zu zweit! |
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| Huiiiiiiiii |
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| Svenja steckte mal fest, denn das bremsen bereitete ihr Schwierigkeiten. |
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| Man sieht es nicht so gut, doch das war der Tarzan Swing. |
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| Man wurde am ende des Swings mit dem riesen großen Gummiding aufgehalten. |
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| Die 1 km lange "Supermann" Zipline!! |
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| Wir fanden es "Sehr Geilomatoooooo" |
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| Hier im Schmetterlingsgarten. |
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| Leider machte keiner zum richtigen Zeitpunkt seine Flügel auf, denn diese leuchteten so schön in blau innendrin. |
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| Dieser hieß "Postman" (Postbote), weil er immer die selbe runde fliegt! |
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| Der berühmte Schmetterling mit den durchsichtigen Flügeln!! |
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| Der "Drachenbaum" |
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| Ein Insekt das aussieht wie ein verdorrtes Blatt. Was die Natur alles so erschafft. |
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| Die Dinosaurier Kakerlake!! |
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| Ein kleiner Rinozeroskäfer. |
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| ....hihihihihi..... |
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| .....vor Lauter Schreck hat der Schmetterling mich angepinkelt!! |
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Bis zum nächsten mal!!
PS: wir sahen auch den Käfer mit dem härtesten Panzer der Welt. Da kann sogar ein Auto drüber fahren, doch dem kleinem Kerl geschieht nichts!
Wir vergasen leider ein Foto zu machen. |
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