Um nach Montezuma am Pazifik zu gelangen muss man zwei Busse
und eine Fähre nehmen. Was wir vorher nicht wussten diese hübsche kleine
Backpackerzuflucht litt unter einer Rotalgenplage. Welche das Meer trübte und
die Fische tötete, diese wurden stinkend und halb verwest an den Strand gespült.
Nun es sollte zu unserem Glück in den folgenden Tagen besser werden und so
begnügten wir uns mit dem Besuch eines Wasserfalls (naja eigentlich 3). Ziemlich
im Dschungel versteckt, war dieser wirklich sehr schön anzusehen und die
Einheimischen stürzten sich aus großer Höhe kopfüber in das tiefgrüne Becken.
Der eigentliche Geheimtipp waren aber die beiden oberen
kleineren Wasserfälle, welche nur über eine waghalsige Kletterpartie im
Hinterland zu erreichen waren, sehr abenteuerlich. Im wahrsten Sinne eine
Kletterpartie entlang übergroßer Wurzeln und über Stock und Stein an Seilen
hängend! Okay der Vollständigkeit halber wollen wir nicht verschweigen dass
auch ein weitaus entspannterer Weg existierte. Für den sollte man aber Dollars löhnen,
nee nee nicht mit uns. Wir zahlen nix was man auch gratis haben kann. Wir
bleiben auch zu viert unseren Reiseprinzipien treuJ.
Die beiden oberen Wasserfälle boten Sprünge aus 4 bis 12m
Höhe und ein Schwingseil, sehr cool und auch beliebt bei den Einheimischen,
welche auch hier wieder mutige Sprünge wagten. Nun wohl nicht zuletzt um der
ein oder anderen Dame zu imponierenJ.
Einen anderen Tag ging es zum „Reserva Natural Cabo Blanco“,
dort wanderten wir auch wieder einen recht wilden Weg bis zu einem
abgeschiedenen Strand. Unterwegs beobachteten wir Brüllaffen und Weißkopfaffen.
Wir sahen auch ein Reh, ja die gibt’s auch hier nur eben viel kleiner, Vögel
und anderes. Ein nettes englisches Pärchen sammelte uns mit ihrem Mietwagen ein,
als wir von der „Insel der Toten“ Richtung Naturreservat wanderten und nahm uns
auch wieder mit zurück, sehr nett so mussten wir uns nicht mit in den Bus
quetschen. Diese kleine Insel ist der Friedhof des benachbarten Dorfes und
trockenen Fußes nur bei Ebbe zu erreichen.
Zum Abschluss unserer Reise zu viert, unternahmen wir einen
Schnorchelausflug zu „Tortuga Island“. Das wirklich bezaubernde waren aber
nicht die etwas mageren Schnorchelspots sondern die Delphine welchen wir auf
Hin- und Rückweg begegneten. Erst in der Ferne erspäht, kamen sie bis ans Boot
heran und schwammen später um das Boot herum und einige sprangen sogar aus dem
Wasser, sehr bezaubernd.
Solch ein Ereignis hatten wir bisher auch noch nicht auf
unserer Reise, wunderschön. Um das gebührend zu feiern gönnte sich die ganze
Gruppe schon früh das erste Bier. Die Ticos wissen eben wie man glückliche Gäste
kreiert.
Nun hieß es am nächsten Morgen gemeinsam zurück nach San
Jose fahren. Dort trennten sich unsere Wege nach 3 sehr ereignisreichen und
schönen Wochen. Torsten und Svenja gönnten sich eine letzte Nacht in einem Wellness
Hotel (wer hat der kann J
hihi, nichts für Ungut wir hoffen es war schön, nach all den Entbehrungen und
Kompromissen;-)) und wir setzten die Reise noch einige Stunden bis nach „Puerto
Vijeo“ an der Karibikküste fort.
Wir sind sehr glücklich darüber Nicaragua und Costa Rica mit
den Beiden erkundet zu haben und dieses Stück Abenteuer teilen konnten. Aus gut
nach vollziehbaren Gründen würden wir immer Costa Rica empfehlen. Weil die
Menschen dort Lust auf Tourismus und Besucher aus der ganzen Welt haben, stets
freundlich und hilfsbereit sind. Außerdem kann man sich frei bewegen und die
Infrastruktur funktioniert, auch wenn die Wege manchmal länger sind als man es
vermuten würde.
Das Klischee das Costa Rica teuer ist, können wir nur
teilweise bestätigen. Denn in unseren Augen stimmt das
Preis-Leistungsverhältnis noch. Aber natürlich kostet es mehr als in den
übrigen mittelamerikanischen Ländern.
Puerto Vijeo ist ein sehr karibisches Dorf in dem man nicht
viel Aufregendes erleben kann. Sehr gut denn so konnten wir einige Tage ohne
schlechtes Gewissen die Füsse hochlegen und rumgammeln. (Auch wenn dieses Stück
Reisealltag nicht für jeden Kurzzeit-Backpacker (Torsten wir wissen wovon die
Rede ist) nachvollziehbar istJ,
brauchten wir Erholung und eine Budgetschonung ;-)).
In dem Sinne viele liebe Grüße in die Heimat, wir begeben
uns nun in den Reiseendspurt. Unsere verbleibende Reisezeit wird immer
überschaubarer, allerdings sind wir unserem eigentlichen Endstation auch schon
sehr nahe.
Wie weit wir aber tatsächlich kommen, wird sich noch zeigen.
Da wir aber zunehmend mit technischen Schwierigkeiten unseres Tabletts kämpfen,
sind ab nun regelmäßige Blogs unwahrscheinlich, dennoch werden wir uns bemühen
euch auf dem laufendem zu halten.
Nochmals Liebe Grüße in die Heimat.
Vroni und André
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Ja wo sind wir denn und wo geht es denn lang!??
Wer entdeckt den Fehler im Bild? :) |
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| Hüsch husch, alle raus!!! |
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Angekommen am Strand, mussten wir mit bedauern feststellen, das irgendwas nicht stimmte.
In Montezuma hatten sie ein Problem mit Rotalgen. Da sterben viele Fische und es stinkt wie sau!!!! |
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| Hier ein toter, an den Strand gespülter Kugelfisch. Da gingen wir lieber nicht ins Wasser. |
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Also auf zum Süßwasser Wasserfall!
Torsten, Svenja und in Engländer namens Paul gingen allein, denn André und Vroni war es nicht so nach baden.
Die bereiteten lieber................. |
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| ........das Abendessen vor!!! BBQ!!! Grillen, grillen, grillen!!! |
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| Am nächsten Tag ging es dann noch mal zu viert an den Wasserfall, der eigentlich aus drei besteht! |
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Dieser war der unterste und größte Wasserfall!!
Von dort sprangen viele Einheimische atemberaubend in die Tiefe! |
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| Auf dem Weg zu den zwei oberen Wasserfällen. |
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| Der Weg war eine Herausforderung und eine Kletterpartie. Das alles in Badesachen und Sandalen! ;) |
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| Hinter den anderen war der zweite und Vroni stand am kleinsten, dem dritten! |
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| Hui und ab ins kühle nass!!! |
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| Wir hatten eine menge Spaß! |
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| Kein Eintritt, frei zugänglich und so viel Natur! Wunderschön und bezaubernd! |
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| Auch hier zeigten die Locals wieder was sie konnten. :) |
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| Wer findet ihn, den Varan?! |
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Direkt vor unserem Balkon in dem Hostel besuchten uns auch Affen.
Dieser kleine Freund ist ein Brüllaffe.
Aus Spanisch: Mono Kongo |
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Das ist ein Weißkopfaffe.
Auf Spanisch: Mono Cara Blanco |
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| Vor uns liegt die "Insel der Toten" |
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| Der Eingang zum Friedhof. |
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| Ein wenig anders als bei uns aber interessant! |
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Schnell zurück bevor die Flut kommt :)
Und ab in den Nationalpark!!! |
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| Eine schöne Wanderung. Ganz nach Torstens Geschmack :D |
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| Doch geschwitzt haben wir.....es fühlte sich an als stände man direk unter einem Wasserfall, so hat es von der Stirn getropft!! |
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Das Ziel ist erreicht!
"Playa Blanco" |
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| Krappenkampf!!! |
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| Auf dem Weg zurück begegneten wir noch einem Dschungelreh!! |
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Am Abend sitzten wir mit den Niederländern noch ein wenig zusammen und tranken ;) Da wir ja schon 1 woche uns immer wieder trafen und sogar per Zufall im selben Hostel landeten! :) |
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| Auf zu den Schildkröten Inseln ;) |
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| Morgens um 10 in Costa Rica.........Ein Bierchen :D |
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| Mit viel Fantasie erkennt man die Schildkrötenform der Insel. |
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| Und da sind sie............ |
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| .......Delfine!!!! |
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| Ja der Tag war wirklich sehr schön!! |
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| Auf diesem Strand nahmen wir unser Mittagessen zu uns! Traumhaft!!! |
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| Aber vorher noch ab zum schnorcheln. |
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| André in Bestform!!!! |
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| Svenja und Vroni machten sich es mit einem Drink vorne am Katamaran gemütlich, während André und Torsten........ |
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| .......planschten und die Fische erschreckten ;) |
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| Wir fanden auch einen einsamen Strand, doch leider war er nach einer weile nicht mehr einsam! |
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| Auf der Insel gab es riesige Hähne die sich mit Schweinen ums essen stritten! :) |
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| Beim Nachhause weg trafen wir sie wieder! |
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André und Vroni....HÄ?! Torsten und Svenja.......geile deutsche welle!!! :D |
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| Ein schöner Tag und eine tolle Reise ging leider zu Ende! |
Die beiden halten die karte falsch herum. Sprich der süden ist im norden, sodass man nichts lesen kann 😁
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