Freitag, 20. März 2015

Los Angeles die Glamour Hauptstadt und das Herz der Unterhaltungsindustrie (Kalifornien)


 Am 5. März flogen wir morgens nach L.A. Aber bevor wir den Flieger bestiegen, bekam Vroni ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Eine hawaiianischen Ukulele, die es ihre sehr angetan hatte. Seitdem ist sie fleißig am üben.


In L.A. fanden wir kurzfristig Palak (Inder) einen Couchsurfer der uns für 4 Tage aufnahm. So informierten wir uns im Vorfeld auf Google über den öffentlichen Nahverkehr. Leider ist jedoch bei der Suchanfrage etwas schief gelaufen und wir landeten in einem Stadtteil in dem man nach Dämmerung lieber nicht mehr unterwegs sein sollte. Wenn man seinen Rucksack mit all seinen Hab und Gut auf dem Rücken trägt. Die Fenster waren vergittert, Hunde bellten überall und die Bewohner des Viertels musterten uns als wären wir grünleuchtende Aliens. Die Frage „Wer sind die denn? Und was haben die wohl auf dem Rücken?“ stand groß auf deren  Stirn geschrieben. Dank einiger hilfsbereiter Einheimischen fanden wir nach einiger Zeit heraus, was wir falsch machten. Wir haben vergessen den Buchstaben S für South (Süden) in unsere Suchanfrage einzugeben. Den Rest hat dann Google interpretiert und uns in die falsche Ecke der Stadt geschickt. Da unsere kanadische Telefonkarte nicht mehr funktionierte und kein Wifi zu finden war, waren wir ziemlich verloren. Gott sei Dank konnten wir uns in einem „Subway Restaurant“ ein Taxi bestellen und fuhren nach Downtown unserem eigentlichen Ziel. Puh das braucht man nicht jeden Tag. Ein Typ wollte sogar ein Foto mit uns machen, da er Backpacker anscheinend noch nie gesehen hat. Dankend lehnten wir ab.

Rucksack Touristen mal ganz allgemein, sieht man allerdings wirklich nicht oft.

Glücklich in Palaks Apartment angekommen (15. Stock mit Security in der Eingangshalle) konnten wir in Ruhe überlegen welche Unternehmungen anstehen sollten.

So bummelten wir durch Downtown, welches früher einmal das Zentrum der Unterhaltung war, mit vielen Theatern und öffentlichen Gebäuden, wie gesagt früher. Heute verirren sich nur noch wenige Touristen hier her und die Geschäfte sind auch eher nur noch zweite Wahl. In denen man so manches Imitat berühmter Marken, wie Gucchi oder Prada ersteigern kann. Allerdings befinden sich dort auch noch so manch berühmtes Gebäude aus Filmen wie „Blade Runner“ oder „Superman“. Auch gibt es einen kunterbunten Futtermarkt mit fairen Preisen. Alles in allem taugt der Broadway L.A. nur für einen interessanten Bummel. Empfehlenswert ist dennoch die City Hall mit seiner Aussichtsplattform im 17. Stock, samt gründlichem Sicherheitscheck am Eingang, dafür aber umsonst.

Natürlich wollten wir einen Blick auf den wirklichen Glanz und Glamour werfen und so besuchten wir natürlich Hollywood und machten eine unterhaltsame Bustour durch Beverly Hills, vorbei an den Eingangspforten der Reichen und Berühmten, waren am „Chinese  Theatre“ in dem die jährliche Oskar Verleihung stattfindet. Wir sind den „Walk of Fame“ auf der Suche nach bekannten Stars entlang geschlendert. Im Übrigen kostet es einmalig 30000 Dollar einen Stern anlegen und pflegen zu lassen. Allerdings muss man sich diesen verdienen, bevor man den Stern angeboten bekommt. Es gibt bereits über 2500 und jedes Jahr kommen rund 30 dazu.

Den nächsten Tag sind wir zum „Santa Monica Beach“ gefahren und bestaunten das Getümmel und die Strassenkünstler. Wir schaukelten, badeten im Ozean, genossen ein Eis und beobachteten Seehunde die am Pier um Fisch bettelten, ein paar sehr entspannte Stunden in einem doch recht stressigen Reisealltag.

Am letzten Tag L.A. haben wir uns noch das volle Unterhaltungspaket in den „Universal Studios Hollywood“ gegeben. Sehr zu empfehlen, wenn auch alles andere als günstig, zumindest wenn man nur für einen Tag kommt. Die Fahrgeschäfte sind alle gut in Schuss und spannend gestaltet. Es wird viel mit 3D und 4D Effekten gearbeitet. Die Shows wie „Waterworld“ unterhaltsam und mit Schauspielern besetzt die man eventuell sogar kennen könnte. Wir allerdings nicht. Die berühmte „Universal Studio Tour“ in diesen blauen Wagen, vorbei am weißem Hai, war wenn auch irgendwie abgedroschen wirklich ein Highlight. Vor allem haben uns die „Sets“ überrascht, die heute noch für Filme genutzt werden und in dem Gelände nach wie vor Serien und Filme entstehen.

In L.A. hat man generell das Gefühl das gerade irgendwo ein Film gedreht wird und so stolpert man förmlich über Schauplätze aus großen „Block Bustern made in Hollywood“…

Seht selbst… (es war schwer eine Auswahl zu treffen, die unveröffentlichten 1200 anderen Bilder zeigen wir euch, wenn wir wieder daheim sind J)

Liebe Grüße

Das war die Aussicht vom Fenster unseres Couchsurfers

Die Vroni war beim Hausfriseur

City Hall
Auch zu sehen in "Supermann"

Mit dem Aufzug ging es in den 27 Stock zur Aussichtsplattform 

Dieses Gebäude war in dem Film "Blade Runner" zu sehen



Der kunterbunte Markt, sogar mit Currywurst


Walk of Frame!!!!!!




Quentin Terentino wohnt hier

Drew Berrymore

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Dieses Haus wurde für den Film "Charly und die Schockoladenfabrik" benutzt



Der Eingang zur "Playboy Villa"

Michael Jackson

Elvis Presley

Das Tor aus dem "Badman" Film

Johnny Depps Szene Club

Aus dem Film "Austin Power"

Dieses Haus wurde für den Film "Ironman" als Heim für Tony Star benutzt


Chinese Theater wo die Oskar Verleihung stadt findet



Am Pier vom Santa Monica Beach

Hier wurde "Baywatch" gedreht


Universal Studios







Hier wurde gerade was gedreht

Das ist die Filmkulisse auch von "Zurück in die Zukunft"


Jurassik Park

Hier konnten sie eine Stadt überschwemmen lassen


Die Filmkulisse "Der Weiße Hai"


Filmkulisse aus "Krieg der Welten"


Die Show "Waterworld"


 

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