Samstag, 21. März 2015

Über die Big Sur (HWY 1) nach San Francisco


Wir brachen also früh morgens gegen 5 Uhr im Joshua Tree National Park auf, um den Berufsverkehr und Stau aus dem Wege zu gehen. Wir umfuhren L.A. nördlich um dann nach Osten an die Küste zu fahren. Denn dort befindet sich der Highway 1 eine der schönsten Küstenstrassen der Welt, sagt man. 

Davon wollten wir uns selbst überzeugen. Leider kamen wir trotz der 7 Spuren auf dem Highway bei LA in den Staus und so erreichten wir San Francisco (auch Frisco genannt) erst spät in der Nacht.

Aber zurück zum Highway 1, genauer gesagt den Teilabschnitt „Bit Sur“. Diese 90 Meilen lange Passage schlängelt sich direkt an den Felsklippen des Pazifik entlang. Zum Teil fallen die Klippen hundert Meter und mehr senkrecht ins Meer. Ziemlich beeindruckend, doch Mangel an Zeit ließ nur kurze Stopps zu. Doch sahen wir Seeelefanten und interessante Felsformationen, außerdem machten wir Pause fürs Abendbrot. Denn der geplante Zeltplatz für die Nacht war unmöglich noch bei Tage zu erreichen.

Das war auch ganz gut, denn dieser lag im „Golden Gate National Park“ nördlich von Frisco. Eigentlich gratis, doch braucht man eine Reservierung. Also mogelten wir uns gegen 23 Uhr drauf und verließen ihn pünktlich zu Vronis Geburtstag mit den ersten Sonnenstrahlen und fuhren zu einem nahe gelegenem, Picknick Platz. Das Frühstück genossen wir mit bestem Blick auf die weltberühmte Golden Gate Bridge.

Danach bugsierte André Vroni in das Hostel im Park, damit sie zu Hause anrufen konnte um sich nach dem Geburtstagsgeschenk ihrer Familie zu erkundigen. Nämlich 3 Nächte in einem Hotel ihrer Wahl in Las Vegas, juhuuu. Ansonsten gab es die bereits vorher schon einmal erwähnte Ukulele und Gutscheine für diverse andere Dinge. Bei dieser Gelegenheit buchten wir auch noch die kommende Nacht in diesem Hostel.

Gegen Mittag ging es dann auf Stadterkundung. Wir machten eine Bootstour durch den Hafen und gönnten uns ein paar fischige Snacks in der „Fishermans Wharf“. Wir haben einen Blick auf die Golden Gate Bridge von unten riskiert und sahen die Gefängnisinsel Alcatraz aus nächster Nähe. Am Abend haben wir den Tag mit Essen (auf einem echten Herd zubereitet) und einer heißen Dusche ausklingen lassen und nebenbei über unsere nächsten Ziele informiert.

Den nächsten Morgen begannen wir mit allerhand organisatorischen Dingen, wie Flüge umbuchen und Telefonaten. Danach ging’s auf Stadterkundung die Zweite, allerdings hatten wir schon nach kurzem ein wenig die Lust verloren und so besuchten wir nur den „Washington Square“ eine Art Stadtpark (recht bescheiden, aber dennoch voll gepackt mit jungen Leuten die eine gute Zeit hatten. Es erinnerte ein wenig an den Alaunpark in Dresden im Sommer nur viel kleiner.)  und einen Aussichtsturm.

Danach ging es über die „Bay Bridge“ (der zweiten großen Brücke in Frisco) Richtung Osten, unserem nächsten Ziel auf unserer Rundreise dem „Yosemite National Park“. Durchaus hätte man sich mehr Zeit für San Francisco nehmen können, da es auch geschichtlich einiges zu bieten hat. Doch zum kennen lernen, braucht man schon einige Wochen. Doch die kurze Einblick hat ausgereicht um sagen zu können. San Francisco ist um einiges besser als L.A.

Liebe Grüße

Eure Vroni und André

Das Leben eines Seeelfanten müsste man haben :-)

Juhuu Roadtrip...und...bald..hab ich Geburtstag




Da oben müsste man wohnen


Guten Morgen San Francisco...

.....und Happy Birthday Veronika

3 Nächte in Las Vegas..JIPPPII



Interessanter Fakt zur Golden Gate Bridge: Eigentlich ist die rote Farbe nur eine Grundierung und sollte in einem Grauton überpinselt werden. Doch die Bewohner wollten ihre rote Brücke behalten und so blieb es dann auch.

"The Rock" einst eins der gefürchtetsten Gefängnisse der USA, heute ein Museum. Das man für eine Tour bis zu 3 Monate im voraus buchen muss. interessanter Fakt: ein altes Gesetz besagt das Land welches von der Regierung nicht genutzt wird, zurück in den Besitz der Indianer fällt. So geschehen für 2 Jahre nach Schließung (aus Kostengründen). Die Regierung wand darauf hin alle Tricks an, um es zurück zu bekommen.

Seehund Kolonie im Hafen

Vronis Geburtstagsessen

Auch die Prominenz ließ sich nicht lumpen und gratulierte Vroni ;-)

Unser 22 Betten Dorm

Washington Square in voller Vorfreude auf den St. Patricks Day. Da wird es mit dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit nicht ganz so ernst genommen.

"Was ist hier denn schief gelaufen?"

Die unbekanntere "Bay Bridge" im Osten der Stadt. Doch verkehrstechnich um einiges wichtiger

....Tower ( Name vergessen, sry) bietet eine super Aussicht. Allerdings fuhren wir nicht hoch. Denn das ging nur mit Tour und 20 Dollar Ticket

FRISCO

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