Die Aufregung
stieg und der Flug nach Hawaii auf die Insel Maui rückte näher. Nach einem sehr
holprigen Flug… ZACK… waren wir da auf einer der berühmtesten Trauminseln der
Welt. Ein wenig enttäuscht waren wir aber schon, als wir feststellten nicht von
Hula Gesängen und ohne Blumenkranz begrüßt zu werden, hatten wir wohl nicht
gebucht L
Wir haben uns
das Kompletterlebnis Hawaii ein wenig anders vorgestellt, mit weniger
Autos und Leuten. Maui ist eine sehr schöne Insel, mit verschiedenen Kima und
Vegetationszonen. Doch irgendwie will sie jeder besuchen und deshalb ist sie
von Touristen überfüllt, eine Maximalbegrenzung für Fahrzeuge wäre sicherlich
nicht verkehrt. Denn im Stau stehen gehört irgendwie dazu.
Als
Pauschalurlauber ist es wahrscheinlich eine tolle Erfahrung, doch als
Rucksacktourist ist es nicht ganz so einfach sich auf der Insel zurecht zu
finden. Da vor allem das öffentliche Bussystem kläglich versagt und Busfahrer
nicht einmal die Busrouten der anderen kennen. Auch hatten wir stark den Eindruck das Backpacker nicht wirklich erwünscht sind, sondern eher Urlauber die tausende von Dollar im Gepäck haben.
Nach den ersten
zwei Tagen im Hostel (das am Arsch der Insel war und eher zum Party machen
geeignet ist, Angestellte noch vor den Gästen besoffen) beschlossen wir ein
Auto zu mieten (welches glücklicherweise über deutsche Webseiten ein Vielfaches
weniger kostet, als für andere Reisende) um die wenigen Campingplätze
aufzusuchen (übrigens in ganz Hawaii nur nach längerer Online Recherche zu finden sind und noch umständlicher überhaupt zu reservieren). Eine Hostelübernachtung kostete 45 USD pro Person im 8 Bett
Gemeinschaftszimmer, was unser Reise Budget mehr als nur belastet hätte und
zudem auch nicht gerechtfertigt war, da das Dach des Hauses vom letzten Sturm
weggerissen wurde und während unseres Aufenthaltes durch eine blaue Plane
ersetzt wurde.
Gesagt….getan und
Schwups ging es los!!!!!! Wir fuhren also rund herum und erkundeten die Insel
soweit die Straßen es zuließen.
Eigentlich
wollten wir mehr zu Fuß unterwegs sein, doch Vroni plagte eine schwere
Nasennebenhölenentzündung mit folgendem Husten und so planten wir alles eine
wenig entspannter und begnügten uns mit den Insel üblichen Attraktionen und
kürzeren Wanderungen.
Gesehen haben wir
einiges und auch nette Camper kennen gelernt (aus Edmonton in Kanada natürlich
hihi). Von zelten auf dem 3000 m hohem Vulkan Haleakala, bis zum improvisiertem
campen am Ozean, Wale aus der Ferne beobachtet, mit Riesenschildkröten
geschnorchelt, in Süsswasserbecken gebadet und durch Dschungel und Bambuswälder
gewandert. Aber seht selbst.
Auffällig und
bemerkenswert sind die vielen Hähne mit ihren Hühnern, die vielen Mustangs (die
Automarke ist gemeint) auf den Straßen und wilde Katzen denen man überall
begegnet. Berühmt ist Hawaii allerdings für seine Vogelvielfalt mit einigen
Arten die nur hier exstieren und Vogelbegeisterte aus der ganzen Welt anzieht.
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| Abflug Seattle |
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| André fleißig am bloggen trotz schwerer Turbulenzen |
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| Im Banane Bungalow Hostel |
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| erste kleinere Inselerkundungen |
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| Riesenschnecke voraus |
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| Schroffe Küstenabschnitte im Westen Mauis.... |
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| ...samt Walbeobachtungspunkten... Walkühe kommen jedes Jahr in die wärmeren Gewässer vor Hawaii um ihre Kälber auf die Welt zu bringen |
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| Einer der letzten wahren Abenteurer und Entdecker... :-) |
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| 2 Nächte am Meer zelten, schwer legal einen Zeltplatz zu ergattern.im Westen der Insel. |
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| Einer von tausenden Hähne |
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| unser Mini Mietwagen ein Chevrolet Spark |
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| Vroni tapfer trotz Nasennebenhöhlenentzündung |
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| AAAHHHIIIAAAHHHHHHAAAA |
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| Die "Hawaiian State Campingplätze" bieten bescheidenen Komfort, da muss man improvisieren |
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| Landschaftlich hat Maui sehr viel zu bieten, nur leider leider sind fast alle Orte von Touristen überlaufen. |
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| Windsurfer bei der Arbeit :-) |
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| Die verlorene Grotte, leider auch hier mehr als hunderte Urlauber anzutreffen |
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| So oder so ähnlich sahen die Behausungen der ersten Siedler aus Polynesien aus. Die vor hunderten von Jahren in kleinen Booten von Asien her kamen |
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| So manch ungewöhnlicher oder gar einzigartiger Wuchs ist zu entdecken |
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| Tiefsee André eindeutig in seinem Element |
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| Auf dem Pfad zum ...Wasserfall, vorbei an seltsamen Bäumen... |
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| ...durch tiefe unheimliche Bambuswälder... |
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| Und dichtem beinahe undurchdringlichem Dschungel |
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| Ziel erreicht nach 1,5 h Wanderung |
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| Diese Flusskrebse sollten eigentlich unser Abendbrot werden, doch hatten wir erbarmen mit ihnen. |
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| Auch besuchten wir die "Seven Pools" im Bild einer davon. Quasi 7 Süsswasserbecken die nacheinander bergabwärts gelagert sind. Nicht immer zum baden geeignet besonders nicht nach starkem Regen und bräunlichen Verfärbungen, dann wird eine Bestimmte Bakterie aktiv. |
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| "Die Nationalpark Campingplätze" sind ein wenig besser ausgestattet. Doch meilenweit von kanadischen Standard entfernt. |
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| Zuckerrohr von einem Stand am Straßenrand gemopst. |
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| Sonnenaufgang am Krater des Haleakala Vulkans auf 3000 m |
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| Hier wird's auch schon kühler um die 0 Grad. Der Sonnenaufgang ist die andere Riesenattraktion der Insel, dennoch waren wir erschrocken wie viele Urlauber mit Busen früh um 6 Uhr hier hinauf gebracht werden (meist nur mit Handtuch zum Schutz vor der Kälte ausgestattet) |
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| Der Krater von Erosion und Wetter geformt, nicht durch einen Ausbruch |
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| einzigartige Pflanzen leben nur dort oben |
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| In der roten Rettungsboje von André, befinden sich immer unsere wichtigsten Wertsachen. |
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| 4 Tage lang unsere Camping Gesellschaft, natürlich Kanadier. |
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| Mit richtig viel Glück konnten wir diese riesige Meeresschildkröte entdecken... |
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| ...und etwas mit ihr schnorcheln... |
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| Entdeckt hatten wir sie schon etwas eher, nachdem wir einen Tipp bekamen. |
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| Den letzten Tag entspannten wir am Meer, bevor wir weiterflogen nach OAHU |
Hey ihr beiden,
AntwortenLöschenmanchmal ist es eben doch anders als man denkt. Und gerade in den Zeiten des Massentourismus und des schnellen Geldes werden Backpacker oft hinten angestellt. Wie ihr schon schreibt, die bringen halt kaum Geld. Sicherlich ist Hawaii in vielen Köpfen das Traumparadies, mit wundervollen Stränden, azurblauen Meer, Kokosnüssen und Hula-Gesängen, allerdings scheint das nun kein Geheimtipp mehr zu sein. Obwohl man bestimmt noch einnsame oder nahezu unentdeckte Abschnitte findet.
Das mit den Hostelkosten und der gebotenen Leistung ist ja wohl eine absolute Frechheit, aber so sind nun einmal Inseln. Ihr habt es aber richtig gemacht und seid einfach auf eigene Faust los, super!
Tapferer Andrè, selbst bei Turbulenzen noch an seine Blogleser zu denken (hoffe die K***tüte hat ausgereicht ;-), aber noch viel tapferere Vroni, die sich trotz Nasennebenhöhlenentzündung nicht davon abbringt ihre Reise zu genießen (hätte Martin wohl nicht geschafft ;-) denn Hawaii macht man wohl nur einmal im Leben, oder???
Wusstet ihr übrigens, dass die Maori aus Neuseeland und die Ureinwohner Hawaiis verwandt sind. Kommen ja irgendwie beide aus dem Polynesischen Raum :-)
Der Baum vor dem Vroni steht sieht ja mal gewaltig aus, sehr beeindruckend und die beiden Bilder vom Sonnenaufgang vom Vulkan sind spitze, erinnert uns irgendwie an unsere Wanderung um den "Herr der Ringe"-Vulkan und dem Erwachen über den Wolken. Aber wie das immer so ist, scheint auch der Vulkansonnenaufgang kein Geheimtipp mehr zu sein ;-P Dafür aber die Schildkröten.
Na, das war es erstmal. Viel Spass weiterhin und bis bald.
Romy&Martin
PS: Andrè, dein Moustache ist class. Den hatte Martin übrigens auch sehr lange während unserer Zeit in Echuca, wo wir gearbeitet haben. Und vorallem im Movember, eine Aktion zur Krebshilfe, bei der sich Männer ihren Bart stehen laasen sollen, als eine Art Zeichen ;-)