Vom „Grand
Canyon“ setzten wir unsere Reise ins „Four Corners Monument“ (4 Ecken
Wahrzeichen) fort. Dieser Name bezeichnet die Region an der die Staatsgrenzen
von Arizona, New Mexico, Colorado und Utah zusammentreffen. Eine historisch
bedeutsame Gegend, da hier einst die Pueblo Indianer sesshaft waren und ihre
Behausungen bis heute noch zum Teil erhalten sind. Diese einstigen Baumeister
verließen diese Region um 1300, nach einer 20 jährigen Dürreperiode. Später
entstandene Indianerstämme haben daher ihre Wurzeln in dieser Gegend und so
verwundert es nicht dass einige Stätten auch heute nicht zugänglich für
Außenstehende sind und als heilig gelten.
Interessant ist
das Indianer demnach nicht immer Nomaden waren, sondern vor weit mehr als 1000
Jahren Ackerbau betrieben und das Land nach ihren Bedürfnissen umgestalteten.
Auf unserem Weg
besuchten wir das „Monument Valley“ im Navajo Indianer Reservat. Diese Gegend
ist vermutlich nicht jedem ein Begriff, doch erkennen werden sie wohl die
meisten. Echte „Western“ Liebhaber schlägt wahrscheinlich das Herz höher, denn
hier wurden die meisten Filme mit „John Wayne“ gedreht. Bevor später alles nach
Hollywood umgezogen ist.
Auch wir
nächtigten ohne jegliche Gesellschaft ganz in diesem Ambiente auf rotem Sand
und im Schatten imposanter Felsen, nahe den Kakteen. Nur die Kojoten wollten
nicht so recht heulen. Das macht aber nix die hatten wir schon genügend im
„Yosemite National Park“. Dafür kamen echte Indianer kurz vor Sonnenuntergang
in ihrem Jeep vorbei und kassierten die Zeltgebühr. Witziger Weise bekamen wir
gleich zweimal von verschiedenen Indianern Besuch, die nach dem rechten
schauten. Gut dass wir vom ersten eine Quittung bekommen haben.
Am nächsten
Morgen fuhren wir nach „Hovenweep“ dort gibt es einen Canyon in dem noch
Überreste besagter Vorfahren heutiger Stämme zu finden sind. Über 700 Jahre alt
und Geschichte fasst zum Anfassen inmitten von nix. Beinahe so bewegend wie
Burgruinen in Europa. Interessant ist das die meisten Ruinen in dieser Region
erst spät im 19. Jahrhundert meist nur
durch Zufall von weißen Siedlern entdeckt wurden.
Wir wanderten ein
wenig herum und versuchten uns vorzustellen wie wohl damals der Alltag in
dieser uns Europäern feindlich erscheinenden Natur gewesen sein mag.
Am nächsten Tag
fuhren wir nach „Mesa Verde“ dem einzigen National Park der USA, der keine
Natur schützt, sondern dem Erhalt einer vergangenen Kultur dient.
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| Auch wilde Hunde brauchen Futter und die gab's reichlich! |
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| Da ist es endlich "Monuement Valley" |
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Stefan Loose Trave Führer
Wir waren da!!!! |
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