Dienstag, 31. März 2015

Auf in den wahren wilden Westen… Monument Valley und Hovenweep


Vom „Grand Canyon“ setzten wir unsere Reise ins „Four Corners Monument“ (4 Ecken Wahrzeichen) fort. Dieser Name bezeichnet die Region an der die Staatsgrenzen von Arizona, New Mexico, Colorado und Utah zusammentreffen. Eine historisch bedeutsame Gegend, da hier einst die Pueblo Indianer sesshaft waren und ihre Behausungen bis heute noch zum Teil erhalten sind. Diese einstigen Baumeister verließen diese Region um 1300, nach einer 20 jährigen Dürreperiode. Später entstandene Indianerstämme haben daher ihre Wurzeln in dieser Gegend und so verwundert es nicht dass einige Stätten auch heute nicht zugänglich für Außenstehende sind und als heilig gelten.

Interessant ist das Indianer demnach nicht immer Nomaden waren, sondern vor weit mehr als 1000 Jahren Ackerbau betrieben und das Land nach ihren Bedürfnissen umgestalteten.

Auf unserem Weg besuchten wir das „Monument Valley“ im Navajo Indianer Reservat. Diese Gegend ist vermutlich nicht jedem ein Begriff, doch erkennen werden sie wohl die meisten. Echte „Western“ Liebhaber schlägt wahrscheinlich das Herz höher, denn hier wurden die meisten Filme mit „John Wayne“ gedreht. Bevor später alles nach Hollywood umgezogen ist.

Auch wir nächtigten ohne jegliche Gesellschaft ganz in diesem Ambiente auf rotem Sand und im Schatten imposanter Felsen, nahe den Kakteen. Nur die Kojoten wollten nicht so recht heulen. Das macht aber nix die hatten wir schon genügend im „Yosemite National Park“. Dafür kamen echte Indianer kurz vor Sonnenuntergang in ihrem Jeep vorbei und kassierten die Zeltgebühr. Witziger Weise bekamen wir gleich zweimal von verschiedenen Indianern Besuch, die nach dem rechten schauten. Gut dass wir vom ersten eine Quittung bekommen haben.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach „Hovenweep“ dort gibt es einen Canyon in dem noch Überreste besagter Vorfahren heutiger Stämme zu finden sind. Über 700 Jahre alt und Geschichte fasst zum Anfassen inmitten von nix. Beinahe so bewegend wie Burgruinen in Europa. Interessant ist das die meisten Ruinen in dieser Region erst spät im 19. Jahrhundert meist  nur durch Zufall von weißen Siedlern entdeckt wurden.

Wir wanderten ein wenig herum und versuchten uns vorzustellen wie wohl damals der Alltag in dieser uns Europäern feindlich erscheinenden Natur gewesen sein mag.

Am nächsten Tag fuhren wir nach „Mesa Verde“ dem einzigen National Park der USA, der keine Natur schützt, sondern dem Erhalt einer vergangenen Kultur dient.

Auch wilde Hunde brauchen Futter und die gab's reichlich!

Nachträglicher Kuchen😃

Da ist es endlich "Monuement Valley"


Echtes Cowboy essen: Bohnen mit Kartoffeln!

Da ging der Wind wie Sau!!!!!!

Stefan Loose Trave Führer
Wir waren da!!!!


Die Mitt´s - Die Fäustlinge


Der Geschichtsüberblick

Mexikan Hut

Hovenweep: die Ruinen der Pueblo Indianer


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