Ein letztes Mal wollten wir in die Natur und
Abgeschiedenheit. So führte uns unser Weg in das kleine auf 1800m gelegene,
sehr hübsche Bergdorf „Salento“, 7 Sunden Busfahrt südlich von Medellin.
Wir bekamen dort wieder die Gelegenheit unser Zelt aufzubauen
und genossen die traumhafte Aussicht von unserer Finca „Sarrena“ das Dorf
selber ist bestens zum Souvenirshoppen geeignet und verstrahlt einen angenehmen
Charme.
Da am Nachmittag unseres ersten Besuchstages das Wetter schlagartig besser
wurde, entschlossen wir uns zu einer kleinen Reittour. Und mit Ponyhof hatte
die ganze Sache rein gar nix zu tun. Zweieinhalb Stunden waren wir unterwegs,
normalerweise braucht man 3-4. Das Zwischenziel ist ein kleiner Wasserfall. Auf
dem Weg dorthin passierten wir schmale und richtig matschige Bergpfade auf
denen sogar die Pferde ins Rutschen kamen. Wir überquerten des Öfteren einen
schmalen Fluss, ritten entlang von Abhängen, reihten uns im Verkehr ein und trabten
sowie galoppierten über die hiesigen Felder mit der Sonne im Rücken.
Sehr abenteuerlich aber keine größere Hürde da sich die
Tiere bestens auskannten. Unser Führer ein älterer Opa sprach kein Wort
Englisch, eine kurze Einweisung im Sinne von links, rechts, vorwärts und
rückwärts erschien ihm ausreichend. Und eigentlich war sie es auch. Wir hatten
richtig viel Spaß und sind froh die 15 Dollar pro Person investiert zu haben.
Selbst André der mit Pferden bisher wenig am Hut hatte, war begeistert und für
Vroni war es nach vielen Jahren mal wieder ein schöner Austritt.
Den folgenden Tag wanderten wir durch das Tal „Cocoar“ mit
seinen riesigen Palmen. Das Wetter war uns treu und wir schlängelten uns
entlang eines Bachs hinauf in die Berge bis auf 2700m. Gut dass wir uns im
Hostel eine Wegbeschreibung besorgt hatten, denn so mach anderer Wanderer verirrte
sich schon in der Gegend.
Am letzten Tag unseres Aufenthaltes begegneten wir
schönerweise noch einmal Leticia und Jerome, die beiden Belgier mit denen wir
bereits von Panama nach Kolumbien gesegelt sind. Wir tauschten uns über unsere
bisherigen Erlebnisse aus und entspannten in unserer Finca. Bevor es mit dem
Bus weiter in die Hauptstadt Bogota ging, welche nun unsere allerletzte Station
sein sollte.
Wir nächtigen im Bezirk „Candaleria“ in der Nähe von
Regierungsgebäuden und Museen. Um das Ende unserer Reise standesgemäß zu
würdigen, buchten wir uns in dem „Hotel Regina“ ein. Im Bewusstsein unserer baldigen
Heimkehr und den nahenden Verpflichtungen, erfasste uns die Panik und wir verfielen
in einen echten Kaufrausch. Nun ganz so schlimm war es nicht. Doch legten wir
uns, zumindest in unseren Augen, noch ein paar neue notwendige Klamotten zu.
Soviel das gemeinsam mit unseren Souvenirs und Ausrüstung kein Platz mehr im
Rucksack ist. So brauchten wir nun noch einen Rollkoffer, okay und ihr habt
sicherlich Recht. So ganz die feine Backpacker-Art ist das nicht mehrJ.
Aber abgesehen vom Shoppen, ließen wir uns durch die
Innenstadt führen von einer Hotelangestellten und unternahmen einen Ausflug zur
Salzkathedrale, in einem kleinem Dörfchen nördlich von Bogota. Diese war echt
ziemlich genial und wurde in den Siebzigern in die alten Salzstollen eingearbeitet.
Man gelangt über den Kreuzweg von Jesus in riesige Hallen. In der Miene werden auch
heute noch Salz und andere Mineralien abgebaut. Schätzungsweise reicht es noch
für die nächsten 500 Jahre. Auch die Ureinwohner holten dieses bereits vor
langer Zeit aus dem Berg. Sehr empfehlenswert und vor allem unterhaltsam sind
die Mienenführung und das 3d-Kino 180m unter Tage. Außerdem gibt es hier
durchaus günstig veredelten Schmuck zu ersteigern.
Nun nachdem wir uns jetzt dem Packen widmen, werden wir
später noch ein paar Museen erkunden und unseren letzten Abend in Südamerika
ausklingen lassen. Von Kolumbien sind wir überaus überrascht und angetan. So
scheuen wir uns nicht dieses schöne, liebevolle, abwechslungsreiche und
günstige Land weiter zu empfehlen.
Da wir in letzter Zeit des Öfteren über die letzten eineinhalb
Jahre nachgedacht haben, stehen wir mit einem lachenden und einem weinenden
Auge hier in Bogota. Doch wir freuen uns sehr auf zu Hause und euch.
Seid lieb gegrüßt Vroni und André
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Es giebt sie hier immer noch!!!!
Die Gangs die per Steckbrief gesucht werden! |
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| Das war das Einganstor zu der schönen Hacienda (Anwesen) |
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| Die Küche und der Aufenthaltsraum war sehr schön, doch wir freuten uns immer auf unser Zelt draußen. |
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| Hier eine kleine Stadtbesichtigung. |
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| Und los ging die Reittour..... |
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| .....durch schlammige Schluchten..... |
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| ...über wunderschöne Landschaft...... |
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| ...und durch Tunnels..... |
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| ...bir zu einem schönen Wasserfall! |
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| Wir begegneten auch Kühen die den Weg versperrten. |
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| Es war ein fantastischer Ausflug!! |
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| Am nächsten Tag machten wir die große Wanderung und stellten fest, das die Kühe hier ziemlich klein sind! |
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| Auf diesem Wanderweg fühlten wir uns wie im Film vom "Indianer Jones". |
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| Oben angekommen auf einer Alm auf 2700 m war die Aussicht grandios und wir machten erst mal Brotzeit! |
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| Im Hintergrund kann man schon die Palmen sehen. |
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| Wir begegneten auch wieder vielen wilden Hunden und ein Pferd war auch dabei :D |
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| Hui ist das schön...da brauchen wir gleich noch ne Pause!! |
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Ein Größenvergleich.
Rechts die Palme und links der André :D |
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| Zur Belohnung gabs dann noch ein Eis. |
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| Aahhhh so still und so eine tolle Aussicht!! |
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| Mit den Belgiern hatten wir immer eine menge Spaß und gute Gespräche!!!! |
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| So zum Abschluss unserer Reise gönnten wir uns in Bogota ein Hotelzimmer!!! |
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| Privte kostenlose Stadtführung vom Hotel! Wie dekadent ;) |
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| Der Hauptplatz - hier fand gerade eine Polizeiaufstellung statt. |
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| Mmmhhhhhh...lokales essen!! |
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Graffity ist modern in Bogota! Wir finden es schön mit all den tollen Bildern! |
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| Nach dem Kaufrausch....... |
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| ......passten wir dann auch zum Hotel :D |
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| Auf geht's in die "Salz Kirche" im Berg! |
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| Kreuze aus Stein und dahinter ein riesen Loch das 16 m hoch und 30 m lang ist. |
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| Wunderschön in Szene gesetzt! |
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| Und hier ist sie die riesen Salz Kathedrale. |
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| Das ist ein Salzwasserfall! |
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| Die Kathedrale von unten. |
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| In Stein und Salz gemeiselt! Soll Zuversicht und Glück bringen. |
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| Einmal Bergmann sein :D |
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| Da musste er fleißig schuften, doch leider war kein Edelstein dabei :/ |
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Der Tunnel zum Himmel! Zurück an die Oberfläche nach 3 Stunden. |
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So nun noch lecker essen mit unserem privaten Fahrer David. Vroni hat sogar "Wasserschwein" Fleisch gegessen. Das ist eine Delikatesse hier in Kolumbien. |
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| Am letzten Tag war packen und entspannen angesagt! |
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Ein letzter Spaziergang durch Bogotas Gassen und ein letztes lokales Getränk "Chicha"!
Tschüss du schönes Kolumbien! |
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