Wer nun rätselte wie wir nach Kolumbien gelangten. Hier die
Auflösung… mit dem Segelboot, also keine Tunnel, Schmuggelrouten oder Flugzeuge.
Anscheinend gibt es aber einen sicheren Wanderweg durch den Dschungel nahe der
Golfküste. Das klang uns allerdings doch nach etwas zu viel Abenteuer.
Nun es gibt mehrere Internetseiten, Anbieter und Kapitäne.
So könnte der Angebotsdschungel nicht dichter sein, deshalb mussten wir viel
recherchieren und nachfragen um wirklich sicher zu gehen, den richtigen Hafen
zu erreichen (in unserem Fall Cartagena) in einer Segelyacht und nicht in einem
Schnellboot.
Vroni hat durch viel Fleißarbeit die „S/Y Quest“ registriert
in „St. Vincent“ (ein kleiner karibische Inselstaat) von seinem schwedischen
Besitzer und Kapitän „Goeran“ (ausgesprochen Jöran). Also reservierten wir in
einem Hostel in Panama City diesen 4 Tage und 4 Nächte Segeltrip. Dazu soll
bemerkt werden, dass es ziemlich viel Vertrauen benötigt solch eine
kostspielige Reise zu unternehmen. Denn viel mehr als den Namen des Hostels (Captain
Jacks) in „Portobelo“ (Abfahrtshafen) und ein Abreisedatum haben wir nicht
bekommen, nachdem wir eine Anzahlung hinterlegt haben. Den Großteil der Kohle
sollte dann unser Kapitän samt unserer Reisepässe vor Ort am Vorabend der
Abreise bekommen.
So machten wir uns auf den Weg in das kleine Fischerdorf
Portobelo im Norden des Landes. In dessen Umgebung unglaublich viel Gold und
andere Schätze auf dem Meeresgrund warten, denn hier und bei den „San Blas“
Inseln kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Piraten und Spaniern. Doch tauchen
ist strengstens verboten in diesen Gewässern Panamas und wird mit langen
Haftstrafen geahndet.
In Portobelo trafen wir dann auch auf die 8 anderen
Passagiere, eigentlich 2 zu viel, denn ausgelegt ist das Boot nur für 2 Mann
Besatzung und 8 Gäste. Aber die beiden Alleinreisende bekamen jeweils eine
Schlafgelegenheit im Wohn/Esszimmer auf der Couch. Wir ergatterten eine
Doppelkabine ganz vorne im Boot.
Mit unserem Kapitän Goeran und seinem 1. Maat Rose hatten
wir viel Glück. Nicht nur das sein Boot Quest von ihm selbst entworfen und
gebaut wurde (15 Jahre lang), bringt er auch über 40 Jahre Erfahrung als
Offizier auf See mit. Er ist Teil der letzten Generation die nur mithilfe der
Sterne navigieren kann.
Wirklich beeindruckend ist aber die Tatsache das er wohl der
Einzigste ist der eine Monsterwelle bzw. Killerwelle bei Tag gesehen und
überlebt hat. Dieses extrem seltene Phänomen ist nach wie vor ein Rätsel und
verursacht Wellen mit einer Höhe von 30-40 Metern und galt lange nur als
Mythos.
Wer sich dafür interessiert der sucht mal bei „YouTube.com“
„Monsterwellen auf dem Meer Schiffe in Seenot“ in der BBC bzw ZDF-Expedition
Dokumentation ist auch unser Kapitän zu sehen. Ihr könnt aber auch nach
„Horizont Freakwave“ suchen, gesprochen allerdings in Englisch, dafür aber
länger und authentischer.
Ja und ihr lest richtig zwischen den Zeilen. Ein wenig stolz
sind wir schon, dass wir bei so einem Typen auf dessen Boot mitsegeln konnten.
Und Goeran alias Kapitän, alias James, alias James Bond (denn die Ähnlichkeit
zu Daniel Craig, welcher in seinem Schlauchboot in cooler Erscheinung davon
saust, war nicht von der Hand zu weisen) war wahrlich großartig. Zwar konnten
wir aufgrund mangelnden Windes nicht einmal das Segel öffnen, sondern fuhren
nur mit Motor. Doch das Ambiente und seine Lockerheit waren ansteckend, so wie
das wohl sein muss, wenn man einem Menschen begegnet der sich seinen Traum
verwirklicht hat und glücklich ist bei dem was er macht.
Es liegt uns natürlich fern die Werbetrommel zu rühren, wer
aber etwas Geld übrig hat, gerne taucht an unberührten und unbekannten Riffen
und auf ganz persönliche Weise durch die Karibik oder weltweit segeln möchte.
Der muss unbedingt unserem Kapitän eine E-Mail senden oder mal einen Blick auf
seine Webseite riskieren www.quest-sailanddive.com
zugegeben nicht unbedingt günstig, dafür aber einzigartig und absolut
gerechtfertigt im Preis-Leistungsverhältnis.
Okay nun aber zu den Schattenseiten! Ohne
Seeübelkeitstabletten geht es nicht, ein absolutes Muss. Zwar mussten wir uns
nicht übergeben, aber spurlos schwankt das an kaum einem vorbei. Nach
anfänglicher Sensibilität gewöhnt man sich doch Stück für Stück an die Bewegung
des Bootes. Soweit wir wissen erbrach sich aber nur die eine Australierin, kein
Ding gehört ja irgendwie dazu und erleichtert.
Schlimmer ist wenn man nachts auf See ist, sind die Luken
und Fenster geschlossen, was zu einem enormen Wärmestau in den Kabinen führt.
Zwar hatte jeder luxuriöser Weise einen eigenen Ventilator und dieser half auch
enorm. Doch schwitzte man wie im Dschungel. Aber auch daran gewöhnt man sich
etwas. Dennoch müssen wir schon sagen die besten Stunden waren die während der
Anker geworfen war. Ganz so romantisch wie man sich einen Segeltrip um die Welt
vorstellt ist es nicht unbedingt. Aber definitiv außergewöhnlich, spannend und
entspannend. Außerdem unterhaltsam denn so ein Kapitän hat auch viele
Geschichten zu erzählen und man kommt mit Menschen aus verschiedenen Ländern
ins Gespräch und man bewegt sich durch kaum erschlossene Gebiete.
In Cartagena angekommen waren wir ein wenig länger ans Boot
gefesselt als geplant, überhaupt erreichten wir die Stadt erst einen Tag später
als veranschlagt. Gut für uns, so hatten wir mehr fürs Geld. Jedenfalls dauerte
es lange bis wir das okay der „Kolumbianischen Einwanderung“ bekamen um an Land
gehen zu dürfen.
Wir empfehlen jedem einmal von Panama nach Kolumbien zu
segeln oder umgekehrt.
Vroni und André
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| Segelabenteuer wir kommen!!! |
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| Im Hostel wurde noch die Zeit vom warten rum gebracht mit einem Geduldspiel. |
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| Und es wurden die letzten Vorbereitungen im Internet getroffen! :) |
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| Es geht loooooooosssss.......... |
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| ......und hier die wunderschöne "Quest"!!!! |
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| Hier unser Kapitän und sein erster Matrose beim kochen. |
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| Das Schiff war echt sehr schön und mit sehr viel Technik ausgestattet! |
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| Unsere mini Kabine, aber absolut ausreichend |
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| So.........los ging es mit viel Spaß und Erholung! |
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| Wir finden....... |
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| .......die Bilder erzählen...... |
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| ......alles!!!!!!! |
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| Vroni besorgte sich extra noch einen Badebegleiter! ;) |
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| Und bei André sitzte leider nicht jeder Sprung :D |
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| Es kahmen auch Einheimische vorbei, bei denen die Mädels shoppen konnten! :) |
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| Armketchen, Fußketchen usw..... |
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| Fisch...... |
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| ....und sogar Gemüse und viel Bier!!! |
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| Nach dem ganzen einkaufen brauchten wir erst mal wieder eine schwimm Pause!! |
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| Ach muss ich denn schon aus dem Wasser????? |
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| ....Ja, denn wir besuchten auch eine Einheimischen Insel. |
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| Viel gab es leider nicht zu sehen, außer mal wieder viel Müll und ein paar Schweinchen |
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| Und da war er endlich, der Mann mit den "Langusten" und Bier und Cola natürlich :D |
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| Hhhhmmmmm.......doch leider mussten wir zusehen wie er den Langusten den Schwanz bei lebendigen Leibe rausdrehte :O |
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| Doch geschmeckt haben sie sehr lecker!!! |
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| Volle Fahrt vorraus!!! |
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| Hier wollten wir mit dem gekauften kleinen Fisch einen großen Fisch angeln!?!?!?!?!?!? |
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| Hier eine der tausenden kleinen Inseln.....wunderschön! |
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| Diese Muscheln findet man am grund des Meeres und sie entstehen ohne menschliches zutun. |
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| Ausflug mit dem Schlauchboot. |
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| Ui ein schöne Muschel.....huch da lebt ja noch die Schnecke drin!! |
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| Kapitän an Maschine......volle Fahrt vorraus, ich sitz schon am Steuer!!! |
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| Los ging die eineinhalb Tage überfahrt nach Cartagena durch das offene Meer! |
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Das waren unsere Mitsegler.
Ein Pärschen aus Belgien, zwei Pärchen aus den USA und ein Single aus den USA und eine Australierin!! |
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Doch nach ein paar Stunden sah die Wahrheit so aus.........fast alle versuchten sich irgendwie auf Deck hinzulegen, falls Übergebungsgefahr bestand! :D
Denn Bewegen war nicht mehr möglich....da streikte der Körper. |
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| Doch am nächsten Morgen besuchten uns auf hoher See diese lustigen Gesellen und schon war die Nacht vergessen!! |
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| Unser Kapitän machte für eine halbe Stunde halt und wir konnten ins kühle nass springen. |
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| Um uns herrum war nichts und es war bis zu 3000 Meter tief!!!!!! |
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| Der nächste Morgen brach an und daaaaa.......Land in Sicht! |
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| Wir genossen alle das Einlaufen in Cartagena bei einem guten Kaffee! |
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Da kahm er angedüst mit guten Neuigkeiten!
James Bond!!!! :D |
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| Juhuuu...wir dürfen an Land! |
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Am Abend trafen wir uns alle noch zum Abendessen und bekamen unsere Pässe zurück.
Und unser Kapitän schloss gleich eine Freundschaft :D |
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| Dieses Abenteuer werden wir nicht so schnell vergessen und es wäre auch nur halb so schön gewesen ohne dieser tollen Gruppe!!!!!! |
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